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Es war keine schöne Schlagzeile, die André Reithebuch (23) am Dienstag lesen musste. Eine 18-Jährige warf dem Zimmermann vor, er habe sie sexuell belästigt. Und es kam schlimmer. Reithebuch grapscht. Und er trinkt zu viel. Ein Sponsor zeigt sich irritiert.
Jetzt kommt der Verdacht auf: Wollen gewisse Leute dem Glarner schaden? Fakt ist: Die Mister-Schweiz-Organisation wurde vor den Schlagzeilen von einem «juristischen Berater» kontaktiert, wie der Chef der Organisation, Urs Brülisauer (37), sagt. «Er teilte mit, dass er über eine brisante Geschichte verfüge, die André und eine junge Frau betreffe.» Die Organisation sei sicher daran interessiert, diese Sache bilateral, beispielsweise monetär zu erledigen. Sonst gehe er an die Presse.
Für Brülisauer war klar: Das war ein klarer Erpressungsversuch. Er informierte alle relevanten Personen, inklusive Reithebuch. Vergangenen Montag wies Brülisauer die Anschuldigungen des «juristischen Beraters» zurück – schon gab es Negativschlagzeilen über den Mister Schweiz. Brülisauer vermutet jetzt: «Es war alles geplant.» Im SonntagsBlick nimmt André Reithebuch jetzt ausführlich Stellung.
Herr Reithebuch, wie geht es Ihnen?
André Reithebuch: So kurz vor Weihnachten gäbe es schönere Ereignisse. Heute konnte ich abschalten, ging mit Freunden skifahren und jassen.
Am Dienstag beschuldigte Sie eine 18-Jährige der sexuellen Belästigung.
Von dieser Behauptung hörte ich am Mittwoch vor einer Woche zum ersten Mal von der Mister-Schweiz-Organisation. Als Erstes lachte ich über die Anschuldigung.
Weshalb?
Weil nichts in diese Richtung passiert war! Wir tanzten und ich hatte den Eindruck, dass auch sie Spass hatte. Wenns nicht so war, weshalb ruft man dann nicht die Polizei, sondern den BLICK morgens um fünf an?
Wieso sollte die Frau lügen?
Vielleicht ist sie glücklich, in den Medien zu sein – oder empfindet Neid und wollte mir schaden. Ich kann es mir selbst nicht erklären. Niemand hat etwas davon.
Was löste der Vorwurf in Ihnen aus?
Einerseits bin ich enttäuscht, anderseits habe ich nicht das Gefühl, mit meinem Benehmen übertrieben zu haben. Doch bis zu dieser Woche hätte ich nie gedacht, dass mich jemand so reinlegen will. Solche Geschichten will ich nicht.
Nach den Frauen sorgte dann Ihr Alkoholkonsum für Titelseiten. Wann haben Sie zum letzten Mal etwas getrunken?
Diese Woche genehmigte ich mir ein Glas Wein bei einem Nachtessen. Solche Anschuldigungen müssen aufhören. Ein Gesundheitsexperte hängt mir bereits ein Alkoholproblem an. Das geht zu weit!
Sie geben selber zu, dass Sie gerne zwei, drei Gläschen trinken.
Ich bin gelernter Zimmermann, da gönnt man sich ein Feierabendbier. Und ja, ich mache gerne Party, trinke Alkohol und habe Spass mit meinen Freunden. Doch da bin ich einer von vielen. Die Leute sollen nicht so scheinheilig tun! Das Wichtigste ist doch, dass ich mich zu benehmen weiss.
Lesen Sie das ganze Interview im SonntagsBlick.