Bekommen wir schon wieder einen (Lang-) Weiler?

  • Publiziert: 27.03.2009, Aktualisiert: 03.01.2012
  • Von Debora E. C. Zeier

Sie haben eines gemeinsam: Sie sind alle hübsch – und unaufregend. Sogar auf «Facebook» herrscht tote Hose bei den Mister-Schweiz-Kandidaten.

Nach dem persönlichen Favoriten gefragt, erhält man nur allzu oft Antworten wie: «Moment, welcher war das doch gleich? Der gut gebaute Dunkelhaarige…» Rein körperlich scheinen sich die Mister ohnehin kaum zu unterscheiden. Schaut man sich mit halb zugekniffenen Augen das «Mannschaftsfoto» der halbnackten Männer am Pool an, sehen sie sich zum Verwechseln ähnlich. Aber wie heisst es doch so schön: Was zählt, sind schliesslich die inneren Werte.

Doch auch die sind nicht viel spannender: Wenigstens auf dem Community-Portal «Facebook.com» muss doch was zu finden sein. Aber nichts da. Die Profile der Kandidaten sind anständig bis langweilig, alle haben eine blütenweisse Weste. Keine peinlichen Fotos, polarisierenden Ansichten über Religion und Politik, keine Anfeindungen. Es herrscht Friede, Freude, Eierkuchen in der Welt der schönen Männer. Sie treten sogar gegenseitig den Fan-Gruppen der Konkurrenten bei. Alle haben sich lieb.

Aber gewinnen kann trotzdem nur einer. Ob unsere Schönlinge noch von frommen Lämmlein zu testosterongeladenen Kämpfern werden und sich eine filmreife Schlacht um die Mister-Schärpe liefern? Abwarten und keinen Tee, sondern Kaffee trinken, sonst klappts nicht mit dem Wachbleiben bis zur Wahl.

Was halten Sie von den diesjährigen Mister-Schweiz-Anwärtern? Und welche Kriterien muss für Sie ein Mister Schweiz erfüllen? Ihre Meinung ist gefragt!

Top 3

1 Fiese Frisen bei den Mistern Klobürste, Wischmopp, Gel-Getürmbullet
2 Mister Tussi Adrian Pfister über seine Haare «Föhnen, Puder, Wachs und...bullet
3 Schwulen-Favorit unter den Mistern Sandro Cavegn: «Das sind...bullet

People Schweiz

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