Saufen, strippen, anbaggern Ballermann im Mistercamp

  • Aktualisiert am 19.01.2012
  • Von Aurelia Forrer

Mädels, Wasserpfeifen und viel Alkohol: So wild trieben es Mister-Schweiz-Kandidaten noch nie!

El Gouna, Ägypten, Freitagabend, kurz nach Mitternacht: Ladies’ Night im «Peanuts». «Das ist der perfekte Ort für uns», freut sich einer der Mister-Schweiz-Finalisten. 14 der 16 sind Singles, der Clubabend ist ihr erster Ausgang im Camp.

Es gibt gratis Shots – sofort stürmen alle die Bar. Der Zürcher Stefan Tobler (28) verlangt Cuba Libre und ist wenig begeistert: «Das ist ja nur Cola, den Rum merkt man gar nicht.» Doch dann beginnt die Action. Marco Dell’Acqua (21) steigt auf die Bar, lässt die Hüften kreisen. Jan Bühlmann (22) und Daniel Mkongo (20) machen mit. «Zieht die T-Shirts aus!», ruft Abdullah Akbas (21). Die Damen kreischen, als Tobler als Zugabe neckisch seinen Gürtel aus der Hose zieht.

Die Bar wäre also erobert. Nun sind Tanzfläche und weibliche Gäste an der Reihe. «We Are Family» dröhnt aus den Boxen. Die Jungs aus der Schweiz haben leichtes Spiel. Während Mike Leuenberger (27) noch mit seiner Eroberung tanzt, fummelt Mkongo in einer dunklen Ecke bereits am Oberteil der Hotel-Animateurin Dudu (24) herum. «Kommst du mit zu mir?», flüstert er ihr ins Ohr. Doch Dudu will noch etwas bleiben und später nachkommen. Immerhin schreiben sich die beiden seit Tagen SMS ...

Geklappt hat es dann trotzdem nicht: «Als sie sich meldete, war ich schon eingeschlafen», erzählt Mkongo. Auch für Stefan Tobler sieht die Welt am nächsten Tag trübe aus. Er verletzt sich bei einem TV-Dreh: «Wir mussten auf den Steg springen!» Dabei geschiehts: Ein Bootshaken bohrt sich in Toblers Fuss und reisst ihm den Nagel raus. In seinem Zeh klafft ein riesiges Loch bis auf den gebrochenen Knochen. Jetzt sind Antibiotika angesagt. Der Zürcher: «Für mich ist Schluss mit Trinken und Tanzen.»

Zu dumm, denn Urs Brülisauer (39) von der Mister-Schweiz-Organisation hat nichts dagegen, dass seine Kandidaten das Leben geniessen: «Wir suchen keine Klosterschüler, sondern authentische Jungs. Sie dürfen feiern, so lange sie am nächsten Tag pünktlich zum Termin erscheinen.»

Und dann sagt er noch: «Aber falls es einer übertreiben sollte, greife ich ein.» 

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