Zwergstaat Schweiz: Die Mini-Missen sind gross im Kommen

ZÜRICH - 13 der 18 Miss-Kandidatinnen hätten wegen ihrer Grösse als internationale Models gar keine Chance.

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Zu jung, nicht schlagfertig genug und mit 1,68 Meter auch klein. Miss-Schweiz-Kandidatin Anita Mustafa (18) musste gestern Sonntag in der ersten TV-Show die Heimreise antreten. «Sie ist für eine Karriere als klassisches Model etwas zu klein», urteilt Miss-Jurorin Fiona Hefti (32, 1,78 Meter) gegenüber Blick am Abend. Und Anita ist nicht die Einzige mit XS-Grösse. Auch Jenny Pedrazzi (24) und Snezana Stojadinovic (21) bringen es gerade so auf die Missen-Mindestgrösse von 1,68 Meter. «Eine Miss Schweiz strebt nicht in erster Linie eine Model-Karriere an», so Missen-Mami Karina Berger (45).

Gleich dreizehn der 18 Kandidatinnen des aktuellen Jahrgangs würden bereits an der 1,75 Meter-Hürde von internationalen Models scheitern. Lediglich Janine Baumann (23) und Chantal Lüthi (19) müssten sich mit ihren 1,80 Meter keine Gedanken machen. «Mit dieser Grösse hat man es auf dem Laufsteg natürlich einfacher», meint Berger. «Bei einer Miss Schweiz kommt es auf die Proportionen an. Sie muss schlank und nicht unbedingt gross sein.» Berger nennt etwa Ex-Miss-Schweiz Christa Rigozzi (30, 1,69 Meter) und die aktuell Schönste des Landes, Alina Buchschacher (21, 1,71 Meter), als Beispiele. Beide gehören eher zu den Mini-Missen. «Man fällt nicht unbedingt mehr auf, wenn man grösser ist. In der Kürze kann eben auch die Würze liegen», scherzt Berger.

Bei wem es zum Model nicht reicht, kann immer noch Miss werden. «Wenn die Mädchen wegen ihrer Grösse im Modelbusiness nicht durchstarten, können sie unter Umständen bei der Miss Wahl gross rauskommen.» Im übertragenen Sinne.

Die Miss-Schweiz-Pre-Shows: Sonntags, 19 Uhr auf Sat.1

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