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Kaum im Amt, begeht Whitney Toyloy (18) schon eine Todsünde. Die neue Miss Schweiz hat sich erdreistet, in einer Woche ein und dasselbe Shiftkleidchen gleich dreimal zu tragen: Am 29. Oktober kombinierte sie es beim BLICK-Chat mit einer weissen Bluse, bei zwei Anlässen am 3. Oktober mit einem schlichten schwarzen Body. Oh weh!
Jetzt spritzen die Plapperschlangen im Umfeld der Missen und Models aber richtig Gift. Tuschel, tuschel. Hat denn das arme Kind gar nichts anzuziehen? Da fragen wir doch gleich mal zurück: Was ist eigentlich dabei? Noch vor ein paar Wochen war Whitney eine hübsche Schülerin am Gymnasium von Yverdon VD und schlug sich mit Mathe und Grammatik herum. Die Garderobegesetze des Promibetriebs standen nicht auf dem Stundenplan.
Wie sollte sie also wissen, dass in der Welt des schönen Scheins ein zweimal öffentlich getragenes Outfit als riesiger Fauxpas gilt? Die Katastrophe kann jede treffen, eine Christina Aguilera genauso wie die Königin von England. Die kleine Whitney braucht sich nicht zu schämen. Erst recht nicht, weil sie als Miss Schweiz ein Land repräsentiert, das für Naturfrische wie jene von Heidi schwärmt.
Eine überkandidelte Paris Hilton, deren Ankleidezimmer wahrscheinlich die Masse eines Güterwaggons hat, wäre doch peinlich, oder? Zumal ihr Wohlfühlkleid ja keine Beulen wirft.
Dennoch hat die Miss-Schweiz-Organisation die Brisanz des textilen Miss-Griffs erkannt und verspricht hoch und heilig: Whitney werde das Corpus delicti nie wieder öffentlich tragen, «sobald sie Zeit hat, geht sie shoppen». Sie habe ein «super Gefühl für Stil». Hoffen wir, dass sie dem treu bleibt.