Sabrina Guilloud Vize-Miss gnadenlos hüllenlos

  • Publiziert: 13.01.2011, Aktualisiert: 03.01.2012
  • Von Maja Zivadinovic

Mit 19 Jahren zog sich Vize-Miss-Schweiz Sabrina Guilloud für einen Fotografen aus.

Wenn überhaupt, würde sie sich heute nur noch für einen guten Zweck nackt fotografieren lassen. Vor vier Jahren habe es aber gepasst, erzählt die amtierende Vize Miss Schweiz Sabrina Guilloud-Reinhardt (24), die seit fünf Monaten mit ihrem Ehemann Kai in Stuttgart lebt.

Sie sei jung gewesen, habe von einer grossen Karriere als Model geträumt. Damals bewunderte Guilloud die Arbeit des berühmten Aktfotografen Dominique Derisbourg (48) aus Vevey. Während Guillouds Gymizeit kam es zum Nacktshooting. Zu dieser Zeit plante Derisbourg eine Ausstellung seiner Werke.

«Ich habe mich vor seiner Linse schnell wohlgefühlt», erzählt Guilloud, die sich selber als «nicht ganz unschuldig» bezeichnet. Es sei kein bisschen anzüglich gewesen. Derisbourg sei ausserordentlich professionell gewesen, so Guilloud im Interview mit «Le Matin».

«Sabrina war natürlich, bewegte sich locker vor der Kamera, hatte Spass», schwärmt der Fotograf. Die Zusammenarbeit sei unkompliziert gewesen. Hätte sie sich unwohl gefühlt, hätte er das Shooting abgebrochen. Mit dem Resultat war Derisbourg letztlich so glücklich, dass er im Dezember 2010 die nackte Vize Miss als eines der Sujets für seine 500 Weihnachtskarten wählte.

Mit ihren Nacktbildern hat Guilloud möglicherweise gegen die Teilnahmebedigungen an der Miss-Schweiz-Wahl verstossen. Diese besagt, dass die Kandidatinnen im Vorfeld keine Aktbilder von sich veröffentlichen dürfen.

Auf Anfrage von Blick am Abend meint die Miss-Schweiz-Organisation: Es sei richtig, dass sich die Teilnehmerinnen nicht nackt ablichten lassen dürfen. Entscheidend sei jedoch die Absicht, mit der die Bilder entstehen. Weiss das Model, dass es nur um ihren Körper und Erotik geht, muss sie das vor der Wahl deklarieren. Eine Frage der Auslegung also, wenn eine Miss ablegt.

Auch Fiona Hefti (30), Miss Schweiz 2004, sorgte mit ihren im Jahr 2001 aufgenommenen Fotos für Aufregung. Vor ihrer Wahl posierte sie für den griechischen Playboy. Der Wind soll für ihren Busenblitzer verantwortlich gewesen sein. Hefti habe nicht gewusst, wofür sie posierte. «Ich dachte, es handelt sich um Fotos für ein Modemagazin», erklärte Hefti damals im BLICK. Geschadet haben ihr die Bilder nicht.

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