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Linda Fäh ist die neue Miss Schweiz! Die Bankerin aus dem Kanton St. Gallen – und Miss Ostschweiz 2006 – sahnt ab. Für Tabea Schulthess bleibt nur der zweite Platz.
Die Grösste ganz klein. Tamina Schneider wird Dritte.
Das Voting ist beendet. Hochspannung!
Das Moderatoren-Duo Mélanie Freymond und David Cunado singt. Würden das Sven Epiney und Sandra Studer auch?
Das Publikum hat das letzte Wort, die Jury hat nichts mehr zu entscheiden. Wie entscheiden sich Herr und Frau Schweizer? Für Inhalt oder für Form?
Die ultimative Frage: Nach 20 Jahren Schlaf erwacht eine Frau. Was würde man ihr sagen, was sich in dieser Zeit verändert hat?
Linda Fäh: Man würde der Frau sagen, sie hätte eine Weltreise gemacht, geheiratet und eine Familie gegründet. Hat Linda die Frage etwa falsch verstanden?
Tamina Schneider: Vielleicht wäre sie heute 45, es wäre also normal, heute ein Handy zu habe. Ausserdem hätte ihr älterer Sohn die Uni abgeschlossen und einen guten Job gekriegt. Bei den Antworten ist noch Luft nach oben...
Tabea Schulthess: Wäre sicher nicht einfach, sich in der neuen technologischen Welt zurecht zu finden. Ausserdem braucht es mehr Respekt unter den Kulturen.
Zwei Zürcherinnen und ein St. Gallerin (Linda Fäh) machen den Titel unter sich aus.
Tabea Schulthess schaffts ins Finale, Linda Fäh und Tamina Schneider folgen ihr. Miss Fotogénique Jennifer Burri kann nicht mehr auf das Krönchen hoffen.
Die juristische Aufsichtsperson bringt den Umschlag, der drei Kandidatinnen vom Titel träumen lässt. Und für drei weitere das Ende des Traums bedeutet...
Sängerin Melanie Fiona füllt die Arena mit ihrer Soul-Stimme. Stress ist auch wieder auf der Bühne.
Was haben die Missen auf der Platte? Die Fragenrunde!
Jennifer Burri: Wenn ich jeden Beruf der Welt für einen Monat ausüben könnte, wäre das Innenarchitektin. Denn das ist kreativ.
Was würde Marianne de Cocatrix jemandem zeigen, der noch nie in der Schweiz war? Marianne: Jet dEau in Genf!
Linda Fäh: Männer können von Frauen Geduld und Rhythmus und Multi-Tasking lernen. Frauen haben Defizite im Einparken und sind nicht so direkt.
Fatima Montandon: Engel und Dämonen von Dan Brown ist ihr Lieblingsbuch. Ist sie am Schluss die Illuminati?
Tamina Schneider hatte noch keine Misserfolge, lernte allerdings viel von ihrem Australien-Aufenthalt und lernte den Wert der Familie schätzen. Sie ist übrigens stellvertretende Chefin in einem mexikanischen Restaurant.
Tabea Schulthess: Schön sind wir alle, aber ich wäre eine speziell gute Miss, weil ich ein Organisationstalent und überpünktlich bin.
Der nächste Cut steht an. Tabea Schulthess – das Susanne-Wille-Lookalike -, Tamina Schneider, Jennifer Burri (hier schon als Favoritin gehandelt), Marianne De Cocatrix, Linda Fäh (bisher beeindruckend) und Fatima Montandon dürfen weiter hoffen. Miss Amitié Carmen Hediger wurde – wenig überraschend – abgewählt.
Jetzt gibt die Missen-Playback-Show. Zu einem Song der Kanadierin Sarah McLaren dürfen die Kandidatinnen die Lippen bewegen. Wir nehmen es zur Kenntnis.
Rot dominiert, die Farbe der Liebe. Gesehen über den gesamten Abend machte bisher Linda Fäh den besten Eindruck in allen Outfits. Hat eine Blondine heute Abend am meisten Spass?
Es wird glamourös. Der Abendroben-Durchgang steigt. Erst huschen allerdings die Tänzer über die Bühne, bevor sich die Mädchen in ihren Kleidern präsentieren dürfen.
Durchatmen, Werbung. Doch gleich präsentiert Übersetzer Sven Epiney 6 gegen 6, 12 Kandidatinnen sind noch dabei.
Whitney Toyloy hat ihren Auftritt. Die amtierende Miss Schweiz im kanariengelben Kleid von den Miss-Universe-Wahlen lässt ihr Amtsjahr nochmals Revue passieren. Die ersten Tränen fliessen. «Ein berührender Moment» findet SF-Moderator Sven Epiney.
Jetzt gibts Stress. Der Rapper mit einer Ex-Miss als Ehefrau – Melanie Winiger – gibt seinen Hit «Tous Les Mêmes» zum Besten.
Für vier Mädchen ist der Abend bereits gelaufen: Marion Stutz, Miss Zürich Michelle Morand und Valentina Parente sind aus dem Rennen. Auch Lina-Paule Latte hat keine Chance mehr auf das Krönchen. Die Schweiz muss sich also weiter auf eine dunkelhäutige Miss gedulden.
Die ersten Preise sind bereits vergeben: Carmen Hediger wurde von ihren Konkurrentinnen zur Miss Amitié gewählt, Jennifer Burri – eine der Favoritinnen – ist Miss Fotogénique.
Cocktail-Kleidchen! Frau Oliveri beeindruckt. Nicht umsonst trägt sie den Spitznamen Long-Legs-Lorena.
Jetzt werden die Kandidatinnen auf Haut und Nieren getestet. Vor allem auf Haut. Der Bikini-Durchgang steht an. Im gelben Zweiteiler zeigen die Schönen, was sie zu bieten haben.
Auftritt James Morrison, er bestreitet einen Teil des musikalischen Rahmenprogramms.
Tiefgang ist angesagt, die Missen-in-Spe sprechen im Portrait über ihre (Alp)-Träume, Wünsche und Hoffnungen.
Es geht los. Die Kandidatinnen haben ihren ersten Auftritt auf der Bühne in der Arena in Genf. Nicht allen gelingt das Gestöckel über den Laufsteg mit vollendeter Eleganz. Für Heidi Klum und «Germanys Next Topmodel» hätte es nicht gereicht.
Der Vorspann läuft: Ein Intro à la James Bond, untermalt mit der Arie aus «Fifth Element». Hollywood made in Switzerland?