Sechs Balkan-Beautys unter den 18 Schönen: Gibts jetzt eine Miss Schweic?

ZÜRICH - Das sind die 18 Miss-Schweiz-Kandidatinnen. Sechs von ihnen haben ihre Wurzeln in einem Balkan-Land.

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Die 18 Kandidatinnen lächeln von der «Schweizer Illustrierten». play

Die 18 Kandidatinnen lächeln von der «Schweizer Illustrierten».

(Schweizer Illustrierte)

Vorhang auf für den neuen Jahrgang, der heute vom Cover der «Schweizer Illustrierten» lächelt! Die Missen melden sich zurück. 18 junge Damen wollen die Nachfolge von Alina Buchschacher (21) antreten. Die amtierende schönste Schweizerin hat karibische Wurzeln. Die nächste Miss könnte einen Balkan-Einschlag haben.

Denn sechs der Kandidatinnen haben einen südosteuropäisch klingenden Namen. Beispiele: Sandra Marjanovic (hat serbische Wurzeln), Snezana Stojadinovic (ihr Vorname bedeutet Schneewittchen auf serbisch), Dorina Podrimja und Anita Mustafa (beide albanische Wurzeln), Pamela Ljubas, die einen kroatischen Einschlag hat und Heidi Lushtaku, die in der ersten Klasse vom Kosovo in die Schweiz kam.

«Die Namen klingen nicht sehr schweizerisch, das ist der Wandel der Zeit und eine Erscheinung, die wir heute in diesem Land haben», so Karina Berger (44) von der Miss-Schweiz-Organisation. «Das ist ja überall so, es wird internationaler. Auch in den letzten Jahrgängen gab es diese Situation, aber dieses Jahr fällt es vielleicht mehr auf, weil es mehr Mädchen sind.» Berger betont: «Die sechsköpfige Jury aus dem Mode- und Unterhaltungsbusiness guckt weder auf Haarfarbe, noch auf Namen. Unsere Bedingungen sind ein Schweizer Pass, zwischen 17 und 25 Jahre alt, nicht verheiratet, keine Kinder und mindestens 1.68 Meter gross. Und das erfüllen alle.»

Aus welchen Teilen der Schweiz die Schönen stammen? Fünf Zürcherinnen wollen auf den Thron. Drei wohnen in der Waadt, zwei im Tessin. Bern, Graubünden, Zug, Luzern, Solothurn, Aargau, Appenzell Innerrhoden und Basel sind mit je einer Kandidatin vertreten.

In Sachen Frisur herrscht eher Einheitslook. 16 Mal tauchen lange braune Haare auf. Nur Dominique Rinderknecht aus Zürich fällt mit ihrem Kurzhaarschnitt aus dem Rahmen. «Mit mir als Miss könnte man ein Zeichen setzen, etwas Neues ausdrücken – auch dank meiner Frisur», sagt sie im SonntagsBlick.

Die Blondine ist eine von zwei Studentinnen. Den aussergewöhnlichsten Beruf hat Melanie Seifried aus Bieberstein AG. Sie ist Kaminfegerin – und mit 25 Jahren auch die Älteste. Das Küken kommt aus Camorino TI. Letizia Rebozzi ist 17, geht noch zur Schule.

Wer das Rennen macht entscheidet sich in der Wahl am 8. Juni. Doch so weit müssen die Miss-Kandidatinnen erst mal kommen. Ab dem 28. April wird schon ausgesiebt, in sechs TV-Shows (Sat.1) wird das Feld von 18 auf 12 reduziert.

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