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Amanda Ammann erzählte den Miss-Schweiz-Kandidatinnen aus ihrem Jahr als schönste Schweizerin. (Paolo Foschini)
Höchste Zeit. Denn nach der Krönung bleibt dafür keine Zeit. Der Miss-Titel stellt alles auf den Kopf – und der Stress beginnt: Interviews, Shootings, Interviews, Shootings.
Zum Glück kann die neue Miss bei Karina Berger (40) ins Bett. Vor 20 Jahren selbst Miss Schweiz, nimmt die Missen-Mutter die frischgebackene Titelträgerin unter ihre Fittiche – und gewährt ihr eine Woche lang Asyl bei sich zu Hause.
«So kann ich sie perfekt einarbeiten», erklärt die Miss-Schweiz-Organisatorin. Berger ist es auch, die die neue Miss bei ihren ersten Amtspflichten begleitet. Auch bei Amanda Ammann war das so. Gleich nach der Wahl ging es für die Ostschweizerin nicht heim zu Familie und Freunden – sondern nach Zürich zu Familie Berger. «Karina hat mich beschützt», sagt Ammann. «Und sie verstand mich auch ohne Worte.» Karina ergänzt: «In der ersten Woche schwimmt die neue Miss einfach im Strom mit – fast wie in Trance.» Und in diesem Zustand müsse man eine Miss auch ein wenig vor sich selbst schützen.
Genau von diesen Erfahrungen erzählt Amanda den Miss-Aspirantinnen bei ihrem Vortrag im Camp. Mit Fotos aus ihrem Missen-Jahr berichtet sie von Höhe- und Tiefpunkten. «Die ersten drei Monate waren krass. Da gab es Momente, bei denen ich an meine Grenzen stiess. Ich kam zu nichts.» Das Missen-Jahr sei nun mal kein Zuckerschlecken – sondern ein knallharter Job.
Da sich erst am Samstag entscheidet, wer die neue Miss wird, mussten alle 16 Kandidatinnen genug Kleider für zwei Wochen mitnehmen. Für eine Woche im Camp – und eine Woche zu Hause bei Bergers.
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Karina Berger kümmert sich in den ersten Tagen persönlich um die neue Miss — bei sich zu Hause. (Toini Lindroos)