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Blick: Am Montag fliegen Sie nach Vietnam an die Miss Universe Wahl. Wie viele Koffer haben Sie dabei?
Amanda Ammann: Vier. Mein Kleiderschrank ist fast leer – ich bin einen Monat weg. Dafür habe ich alle High Heels und ein paar flache Schuhe eingepackt.
Ihr Ziel?
Die Top 15. Ich gehe nicht nach Vietnam, um zu verlieren – Ich trage schliesslich ein 10000 Franken teures Kleid von Lisbeth Egli.
Wer begleitet Sie nach Vietnam?
Miss-Schweiz-Wahl-Organisator Christoph Locher sowie meine Eltern.
Sind Sie nervös?
Es geht. Ich freue mich, Abstand von der Schweiz zu gewinnen. An der Miss-Universe-Wahl werde ich nur eine von vielen sein – das ist mir ganz recht.
Diese Woche sorgten Sie mit Ihrer Trennung für Schlagzeilen. Wie geht es Ihnen?
Sehr gut. Ich bin immer aufgestellt, aber natürlich denke ich wehmütig an die Zeit mit Sebastian zurück. Es ist merkwürdig und unangenehm, dass sich so viele Menschen für mein Privatleben interessieren – ich versuche es zuschützen.
Trotzdem: Es gibt Gerüchte, Sie hätten einen Neuen…
Ich möchte dazu wirklich nichts sagen. Nur so viel: Ich werde bestimmt nicht nächste Woche mit einem neuen Freund auftauchen.
Wie sollte der Neue denn aussehen?
Eine Mischung aus Javier Barden und Johnny Depp. Das wäre toll.
So wie Diego Benaglio, für den Sie ja schwärmen?
Benaglio ist gar nicht mein Typ, er ist einfach als Fussballer gut. Wenn schon, dann eher einer wie Luis Figo.
Was machen Sie nach dem Miss-Jahr?
Ich werde mein Studium fortsetzen – ich muss noch vier Jahre durchhalten! Nebenbei möchte ich weiter als Model arbeiten.
Während Ihrem Miss-Jahr mussten Sie einiges an Kritik einstecken.
Ich hatte nie das Gefühl, dass die Presse schlecht über mich schreibt. Es gab vielleicht zwei negative Artikel – die anderen Zeitungen zitierten bloss. Ich sehe die Schlagzeilen gelassen. Nur wenn sie nicht stimmen, werde ich sauer. Letztens wurde behauptet, dass ich nur wenige Aufträge habe.
Stimmt das denn?
Nein, natürlich nicht. Klar, ich habe zwischendurch einen Tag frei – am Anfang der Amtszeit hatte ich das nie.
Eine häufige Kritik ist, dass Sie langweilig seien. Wie sehen Sie sich selbst?
Ich bekomme gute Feedbacks – natürlich würde mir nie jemand ins Gesicht sagen, dass ich langweilig sei. Es stimmt ja sowieso nicht.
Trotz Trennung bestens gelaunt: Neu-Single Amanda Ammann.- Foto: Dominik Baumann/ Styling: Valentino