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Kaum ist Whitney Toyloy (18) zur schönsten Schweizerin gekürt, scheint sie wie vom Erdboden verschluckt. Man sieht die Miss nur von Werbeplakaten und in Katalogen lächeln – aber nicht mehr in Fleisch und Blut.
Denn Whitney musste pauken, statt mit ihren Missen-Kolleginnen an Premieren Champagner zu schlürfen!
«Ich schrieb mit einer Schulkollegin eine Arbeit über den Nahost-Konflikt, damit ich politisch mitreden kann», erzählt Whitney. Diese Arbeit ist Voraussetzung, damit sie in einem Jahr überhaupt zur Matura-Prüfung zugelassen wird.
Nach dem Missen-Jahr will Whitney nämlich wieder aufs Gymnasium gehen. Damit das auch wirklich klappt, nimmt die Miss-Schweiz-Organisation speziell Rücksicht. Tagsüber absolviert Whitney das normale Missen-Programm. Abends aber kann sie Schularbeiten machen. Ganz schön anstrengend. «Ich bin froh, dass die Doppel-Belastung nun zu Ende ist und ich mich auf meine Arbeit als Miss konzentrieren kann», sagt Whitney.
Diese Woche hat sie die Gymi-Arbeit abgegeben. Und schon sah man sie an der Rotkreuz-Gala in Basel. Strahlend schön, in einem silbernen Kleid, verkaufte Whitney Lose. Um Mitternacht verliess sie das Fest aber schon – als eine der Ersten.
Aber auch der kurze Auftritt hat schon gereicht. Und aus Miss Unsichtbar wurde endlich wieder Miss Unübersehbar.
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Whitney Toyloy kurz vor ihrer Wahl im Abendkleid in Lugano (Karl Mathis)