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Yverdon VD, vor einigen Wochen, zu Hause bei den Toyloys, der Familie der damaligen Miss-Schweiz-Kandidatin Whitney (18). «Papa, erstell doch mal ein eigenes Internetprofil auf Facebook, dann können wir miteinander chatten», bittet Tochter Whitney ihren Daddy Dwayne (47). Der konnte seiner bildhübschen Tochter die Bitte nicht abschlagen und erfüllte ihr den Wunsch.
Papa Dwayne ist mittlerweile von Facebook total fasziniert. Und dank der Internetplattform hat er eine Entdeckung gemacht, die das Leben seiner Familie verändern könnte. Denn völlig unerwartet meldete sich eine gewisse Tonoya Toyloy (28) bei ihm, eine Jamaikanerin. Im Jahr 2004 war sie die offizielle Miss Jamaica und reiste für den Inselstaat an die Miss-World-Wahlen. «Ich war völlig baff», sagt Whitneys Vater.
Zwei Missen, beide haben denselben Nachnamen. Reiner Zufall? Oder könnten die beiden Beauty-Queens miteinander verwandt sein? SonntagsBlick hat die Ex-Miss-Jamaica ausfindig gemacht. Sie ist überzeugt: «Ja, Whitney und ich sind verwandt! Ich habe das gründlich überprüft, denn Ahnenforschung ist mein Hobby», sagte sie gestern Samstag am Telefon. Die Verwandtschaftsverhältnisse (siehe Grafik rechts) sind kompliziert: Vor über 100 Jahren verliessen drei Brüder der Familie Toyloy ihr Heimatland China und suchten in der Ferne das grosse Glück. Der erste Bruder liess sich auf der Insel Trinidad nieder.
Der zweite landete in Jamaica, Tonoya Toyloy ist seine Urenkelin.
Der dritte Bruder ging nach Panama und ist Whitneys Urgrossvater. Seinen Sohn, Whitneys Grossvater, zog es nach Amerika. Dort kam Whitneys Vater Dwayne zur Welt. Seit dreissig Jahren lebt er in der Schweiz.
Beide sind intelligent
Sind die Parallelen im Lebenslauf von Tonoya und Whitney Zufall? «Die Schönheit liegt in den Toyloy-Genen», findet Tonoya, darum fühlt sie sich auch verbunden mit ihrer Schweizer Kollegin. «Ich weiss, was sie jetzt durchmacht, ich habe das auch hautnah erlebt. Whitney hat das Zeug, die Miss-World-Wahlen zu gewinnen!» Aber nicht nur das: Die beiden gleichen sich sogar in der Intelligenz. Whitney geht aufs Gymnasium, Tonoya macht den Doktor in Pharmazie. Whitneys Papa Dwayne ist begeistert von der Jamaica-Connection. «Ich will unsere Familiengeschichte noch genauer erforschen», verspricht er. «Tonoya hilft mir dabei.»