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(Screenshot Facebook.com)
«Diesmal kein Geschwür! Darum wählt Marion Stutz!» – so heisst der Fan-Club, der sich für die Miss-Schweiz-Kandidatin auf «Facebook» formiert hat. Die Gründer der Gruppe spielen damit direkt auf die Neonazi-Gruppe PNOS (Partei National Orientierter Schweizer) an, welche die amtierende Miss Schweiz Whitney Toyloy wegen ihrer ausländischen Wurzeln vergangenes Jahr als «Geschwür» denunzierten (Blick.ch berichtete).
Die 42 Mitglieder der Stutz-Fangruppe sehen in der Luzernerin «eine Frau, die die Schweiz auch wirklich repräsentieren kann.» «Ich bin total erschrocken, als ich davon erfuhr. Das ist wirklich übel», sagt die 25-Jährige schockiert gegenüber Blick.ch.
Marion spricht Patrioten zwar aus dem Herz: «Nationalität: eine waschechte 1291-Schweizerin», gibt Stutz auf ihrer Homepage an, schwärmt von «unseren schönen Schweizer Bergenۜ» und schreibt, dass sie in zehn Jahren «typisch schwiizerisch» eine Familie mit zwei Kindern haben wolle. Doch mit Rechtsextremen habe sie überhaupt nichts am Hut: «Mein Freund ist Österreicher und mein ganzes Umfeld ist sehr multikulturell. Und so bin ich auch aufgewachsen.»
Marion will jetzt alles daran setzen, dass die Gruppe aus «Facebook» gelöscht wird: «Auf keinen Fall will ich, dass mein Name weiter mit diesen Leuten in Verbindung gebracht wird», sagt sie entschlossen. Die rassistische Gruppe hat Stutz inzwischen den «Facebook»-Verantwortlichen gemeldet.
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Marion Stutz distanziert sich von ihren Fans aus dem braunen Sumpf. (Schweizer Illustrierte)