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Kerstin Cook (21) aus Luzern ist eine von 12 Finalistinnen für die «Miss Schweiz»-Wahl im September.
Doch etwas lastet tonnenschwer auf ihren Schultern: «Mein Grosi ist an Krebs erkrankt, es geht ihr überhaupt nicht gut. Und ich kann sie nicht besuchen gehen», sagt sie.
Denn ihr Grosi Margrit Cook-Birrer (74) wohnt über 1000 Kilometer von Kerstin entfernt. In einem Vorort von Cambridge in England. «Vor drei Jahren haben die Ärtze bei ihr Gebärmutterhalskrebs diagnostiziert. Danach gab es Ableger im Darm», erzählt Kerstin mit trauriger Stimme. «Bei der Operation pfuschten die Ärzte, mein Grosi konnte nicht mehr richtig essen, verlor innerhalb kurzer Zeit 20 Kilo.» Statt zu gesunden gab es Durchblutungsstörungen im linken Bein. «Die Ärzte sagen, ihr Bein faule von unten nach oben», so die hübsche Brünette.
Das Bein müsste amputiert werden, doch die Ärzte zögern: «Der Krebs kam vor ein paar Wochen zurück. Mein Grosi muss sich deshalb eine Chemotherapie unterziehen. Und beide Belastungen wollen die Ärzte ihr nicht gleichzeitig zumuten.» Kerstin ist ratlos, will ihr Grosi in dieser schweren Zeit nicht alleine lassen.
Doch der Verkäuferin fehlt es an der Zeit, um nach England zu fliegen: «Deshalb widme ich meine ‹Miss Schweiz›-Teilnahme meinem Grosi. Damit möchte ich sie in dieser schweren Zeit aufmuntern», sagt Kerstin Cook.
Sie telefoniert wöchentlich mit ihrem geliebten Grosi. «Sie bedeutet mir sehr viel. Ich könnte es nicht ertragen, wenn sie den Kampf gegen den Krebs verliert».
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«Miss Schweiz»-Finalistin Kerstin Cook. (Stefano Schröter.)