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An wen gibt die amtierende «Miss Schweiz» am Samstag die Krone ab – die Frage kommt im Blick.ch-Chat immer wieder. Amanda Ammann kann sich nur schwer entscheiden. Grund: «Ich kenne sie ja noch nicht persönlich, kann also auch nicht sagen, wer nett ist.»
Die jetzige «Miss Schweiz» würde es begrüssen, wenn ein exotisches Mädchen ihre Nachfolgerin würde. «Das bringt sicher Schwung in den Wettbewerb», ist Amanda sicher. Exotisch wie Rekha oder Nancy? Ja, die sind in Amandas engerer Auswahl dabei. Denn am Ende benennt sie sechs Kandidatinnen, denen sie den Sieg zutrauen würde. Rekha, Nancy, Dominique, Lisa, Nathalie und Whitney.
Und welche gewinnt? «Das ist so schwer. Ich finde, dass Whitney Potenzial hat. Aber sie ist noch so jung, erst 18. In dem Alter ist es schon hart, mit dem ganzen Stress umzugehen.»
Als Miss muss man auch ein dickes Fell haben. Besonders getroffen hat die 21-Jährige, wenn sie von jemanden kritisiert wird, der sie gar nicht kennt. Es gibt auch Tage, an denen sich Amanda zurückzieht. Zum Beispiel, wenn sie schlechte Laune hat. «Wenn ich mich schlecht fühle, will ich für mich sein. Nicht, dass ich die Laune an Leuten auslasse, die gar nichts dafür können.»
Jetzt, wo ihr Jahr als Miss zu Ende geht, ist natürlich auch das Bankkonto prall gefüllt. Was sich Amanda davon leistet? «Ich reise jetzt mehr und ich gehe häufiger essen, lade auch gerne mal Freunde und Kollegen ein.» In der ersten Euphorie nach ihrem Sieg hat sich die Miss mal ein Abendkleid für 1000 Franken gekauft. Eine Ausnahme. «Ich gebe nicht gerne viel Geld für Sachen aus, die ich nur einmal trage.»
Und wie gehts weiter, wenn sie am Samstag die Krone übergeben hat? Langfristige Pläne schmiedet sie noch nicht. «Ich kann nicht sagen, was ich in fünf Jahren mache.» Aber eines ist sicher: «Erstmal ausschlafen und gemütlich brunchen.»
Amanda denkt, dass Whitney Model-Potenzial hat.- Nicolas Righetti