Ex-Miss-Schweiz Kerstin Cook denkt über eine Brust-Operation nach. Fachleute äussern Bedenken.
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Kerstin Cook ist mit ihrer Oberweite unzufrieden. (Dave Biedert / www.tilllate.com)
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Mutig: So sexy zeigt sich Kerstin Cook in der «Schweizer Illustrierten». Mehr Bilder in der aktuellen «Schweizer Illustrierten».
(Thomas Buchwalder für «Schweizer Illustrierte»)Kerstin Cook (23) gibt ihren Körper und geheime Wünsche preis. Die Ex-Miss hätte gerne mehr Oberweite, liebäugelt sogar mit einer Brust-OP. «Ich habe keine schönen Brüste, sie sind nicht gross genug», so die Luzernerin. Cooks kleiner Busen ist ein grosses Thema. Und Fachleuten bereiten Kerstins Busen-Pläne Bauchweh.
«Bei einer Operation gibt es immer Risiken wie Infektionen und Blutungen», warnt Blick-am-Abend-Ärztin Dr. Kathrin Zimmermann. Die Medizinerin hat Verständnis, wenn eine Frau sich wegen körperlicher Beschwerden den Busen verkleinern lässt oder leidet, wenn er komplett ausser Form ist. «Aber wenn er klein ist und die Form stimmt, dann ist es schade, wenn man etwas machen lässt, denn es bleiben immer Narben.»
Auch Jad Hayek von der Geschäftsführung der Modelagentur Fotogen findet, dass Kerstin sich umsonst Sorgen macht. «Der Busen ist weder zu klein, noch zu gross. Er passt zum Rest des Körpers», sagt er. Ihm ist aufgefallen: «Kerstin hat viel abgenommen in letzter Zeit und darunter leidet dann auch die Oberweite.»
Doch Kerstin stört sich an ihrem Vorbau schon länger. Bereits in ihrem ersten Interview nach der Wahl im 2010 sagte sie zu «SonntagsBlick»: «Mein Busen könnte etwas grösser sein.» Jetzt legt sie in der «Schweizer Illustrierten» nach: «Ich habe keine Zeit und war auch noch nicht beim Arzt» betont sie, aber sie habe mit dem Thema Brust-Vergrösserung «noch nicht abgeschlossen».
Für die Karriere wärs nicht unbedingt nötig. Laut Hayek fragen Kunden in letzter Zeit «mehr nach natürlicher Oberweite». Models, die Eingriffe hatten, seien unerwünscht.
Kerstin müsse sich vielmehr überlegen, welche Richtung sie einschlagen wolle. «Wenn sie mehr Mode-Editorials ergattern und Shows laufen will, dann ist ein zu grosser Busen hinderlich», erklärt er. «Will sie mehr Wäsche- und Bademodenaufnahmen machen, dann ist ein grösserer Busen von Vorteil.»
Er rät der früheren Schönheitskönigin, so weiterzumachen, wie bisher. Denn es läuft ja bestens. Gerade hat die Schweizerin einen Bademodendeal in Frankreich an Land gezogen. «Sie wird ja jetzt schon für Wäschefirmen gebucht», so Hayek. Das zeige doch, dass Kerstin einen tollen Körper hat, der beim Kunden ankommt.
Bei Kerstins Freund, FCL-Fussballer Silvan Büchli (22), kommt der Busen sowieso gut an. «Er sagt mir, dass er alles an mir schön findet. Aber hey, Silvan hat noch die rosarote Brille an», lacht Kerstin.