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«Sebastian ist mein Traummann. Er behandelt mich heute noch wie eine Prinzessin», sagt die 20-jährige Miss Schweiz am Tag nach ihrer Wahl. Und gesteht im gleichen Atemzug: «Sebastian ist mein erster und einziger Mann.»
Gibts das tatsächlich noch in unserer Zeit? 20 Jahre alt und erst ein Mann?
Ja, denn die schöne Ostschweizerin ist schon fast vier Jahre mit Sebastian zusammen, lernte ihn als 16-Jährige kennen. Und bei Liebesbeziehungen kennt sie kein Pardon in Sachen Treue. «Fremdgehen würde ich nie akzeptieren.»
Davor Angst haben muss sie derzeit sicher nicht: Architektur-Student Sebastian Hefti (22) ist in seine schöne Freundin völlig vernarrt. «Ich habe keine Angst, Amanda zu verlieren. Wir haben es super zusammen, ich unterstütze sie, wo ich nur kann.» Sebastian ist auch überzeugt, dass seine Liebste keine Affären verheimlicht. «Amanda ist nicht eine, die in Fettnäpfchen tritt.»
Obwohl – die katholisch erzogene Ostschweizerin hat schon einen Tag nach ihrer Wahl für rote Köpfe gesorgt. «Ich glaube nicht an Gott. Daher bete ich auch nicht. Ich glaube an die Liebe», sagt sie.
Gestern bestätigt sie gegenüber BLICK: «Liebe ist, was uns Menschen vereint.» Ihr letzter Besuch in der Kirche war auch nicht aus Sehnsucht nach Gott, sondern «eine Hochzeit. Ich war als Hostess engagiert.»
Amanda Ammann – eine Miss mit einer klaren Haltung. Auch dann, wenn es um die anderen geht. «Am Samstag habe ich zum ersten Mal aus Freude geweint. Richtig zum Weinen bringen mich Bilder von leidenden Menschen.»
An die anderen denkt sie auch, wenn es ums Geld geht. Obwohl sie als Studentin oft untendurch musste. «Es gab Wochen, da haben Sebastian und ich nur von Pasta gelebt. Das hat uns genährt. Mehr konnten wir uns nicht leisten.»
Trotzdem will sich Amanda ihr Studium der Internationalen Beziehungen selbst finanzieren. «Ein Jahr lang habe ich an der Migros-Kasse gearbeitet. Das war eine wichtige Erfahrung.»
Jetzt ist die neue Miss über Nacht um etwa 100000 Franken reicher geworden. Wie fühlt sich das an? «Es kribbelt in meinem Bauch, wenn ich daran denke. Als Erstes werde ich einen grossen Sack Gummibärli kaufen.»
Und diese sicher mit ihrem Sebastian teilen.