Genau nachgezählt «Ich hatte als Mister nur mit 3 Frauen Sex»

  • Publiziert: 07.05.2010, Aktualisiert: 19.01.2012
  • Von Samuel Bürgler und Aurelia Forrer

Heute ist sein letzter Tag als Mister Schweiz: André Reithebuch (23) zieht eine nüchterne Bilanz.

Ein Jahr lang war er schönster Schweizer. Die Frauen lagen ihm zu Füssen, er erhielt täglich heisse Liebesangebote. Der Glarner Sonnyboy hatte die Qual der Wahl. Könnte man meinen. Vonwegen!

Zum Ende seines Amtsjahres gesteht André Rei-thebuch jetzt: «Ich hatte als Mister nur mit drei Frauen Sex!» Eine Glarnerin und zwei Zürcherinnen hätten es in sein Bett geschafft und sich dort von ihm verwöhnen lassen dürfen. «Ich lernte alle drei in Clubs kennen», sagt er. «Ich hatte mit jeder eine längere Affäre.»

Nur drei Frauen für den schönsten Schweizer Single? Aus sexueller Sicht habe sich der Mister-Titel nicht gelohnt, so Reithebuch. Doch er sei eben auch wählerisch geworden: «Eine, die sich dauernd schminkt, geht überhaupt nicht», sagt er. «Ich ziehe eine Berglerin einer Stadtfrau definitiv vor, denn ich gehe lieber ‹z’Berg› als Shoppen.» Er habe auch erkannt, dass er nicht unbedingt der «One Night Stand»-Typ sei.

Zu Beginn seiner Amtszeit war André Reithebuch noch mit Sarah Erni (24) liiert gewesen. Doch die Beziehung zerbrach nur wenige Wochen, nachdem er den Titel gewonnen hatte. Die Frauensuche gestaltete sich für ihn danach schwierig: «Ich habe mir jeweils zweimal überlegt, ob es sich lohnt. Ich wusste ja nie, ob sie vielleicht etwas im Schilde führen. Ich traf die Frauen deshalb mehrmals, bevor etwas passierte.»

Nach seinem heute endenden Amtsjahr kann Reithebuch unbeschwerter auf Frauenpirsch: «Für mich ist es gut, dass es zu Ende ist. Ein Jahr reicht», stellt der ausgebildete Zimmermann klar. Noch mehr als auf neue Damenbekanntschaft freut er sich aber aufs ungestörte Biertrinken mit seinen Glarner Kollegen. «Bei den Cüpli-Events in der Stadt fühlte ich mich manchmal fremd.» Glücklich ist er auch darüber, dass auf seinem Auto nicht mehr «Mister Schweiz» steht. Zu oft hat er damit Neider angezogen. «Einmal ist mir sogar die Autonummer abgerissen und Scheibenwischer abgebrochen worden.»

Aus dem Showbusiness verabschieden will er sich dennoch nicht ganz. «Ich werde weiterhin als Ex-Mister tätig sein und meine selbstgemachten Betten verkaufen.»

Mister Schweiz Wahl 2010, heute Live SF1, 20.05 Uhr

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