Offen «Ich glaube an die Liebe - nicht an Gott»

  • Publiziert: 13.10.2007, Aktualisiert: 20.01.2012
play «Meinem Freund kann ich nicht widerstehen»: Amanda mit ihrem Schatz Sebastian. (Foto: Julie de Tribolet)

Im ersten Gespräch nach der Wahl gesteht Amanda Ammann, dass sie ihre Füsse nicht mag, tolpatschig ist und Mutter Teresa bewundert.

Wie fühlen Sie sich jetzt?
Amanda: Ich bin überglücklich. Bis zum Schluss hätte ich nicht zu glauben gewagt, dass ich es tatsächlich schaffe!

Glauben Sie, dass Sie die richtige Miss Schweiz sind?
Ich vertrete zugleich die Ost- und die Westschweiz, ich werde den Röstigraben überwinden.

Gibt es etwas an Ihnen, das Sie nicht mögen?
Meine Füsse – ich habe viel zu lange Zehen.

Haben Sie Schwächen?
Ich bin sehr ordentlich und habe einen ausgeprägten Putzfimmel.

Das sind doch Stärken! Erhalten Sie viele Komplimente?
Viele Menschen mögen meine Augen – und mein Lachen.

Was hat Sie am meisten geprägt?
Als Zwölfjährige lebte ich mit meiner Familie vier Monate in den USA. Ich musste allein zur Schule, in einem fremden Land! Das hat mir die Angst vor der Fremde genommen.

Das Wichtigste, das Ihre Eltern Sie gelehrt haben?
Freundlich zu sein und allen Menschen mit Respekt zu begegnen.

Ihr peinlichstes Erlebnis?
Ich bin etwas tollpatschig, ich falle hin und wieder um oder laufe mit dem Pulli verkehrtherum durch die Gegend. Ich kann aber gut über mich lachen. Mir ist das nicht wirklich peinlich.

Als wer oder was möchten Sie gern wiedergeboren werden?
Wieder als Amanda. Ich bin sehr glücklich.

Würden Sie sich nackt ablichten lassen?
Für kein Geld der Welt! Ich mag es nicht, wenn mich Männer als Sexobjekt betrachten.

Bedeutet Ihnen Religion etwas?
Ich glaube an die Liebe – nicht an Gott.

Die peinlichste Anmache, die Sie je erlebt haben?
Einfallslose Sprüche wie «Kannst du mir sagen, wie spät es ist» finde ich völlig daneben.

Glauben Sie an die Macht des Schicksals?
Ich glaube an einen Masterplan und daran, dass alles einen Sinn ergibt.

Haben es schöne Frauen einfacher?
Attraktive Frauen geniessen sehr viele Privilegien.

Was vermissen Sie von der Schweiz am meisten, wenn Sie im Ausland sind?
Die Gemütlichkeit und Sauberkeit.

Wo werden Sie schwach?
Der Natur, meinem Freund und allem Süssen kann ich nicht widerstehen.

Wen bewundern Sie?
Menschen, die ihre eigenen Bedürfnisse für andere zurückstecken, wie Mutter Teresa oder Martin Luther King.

Amanda Ammann im Chat

Am Montag ab 12:30 begrüssen wir die frisch gekürte Miss Schweiz im Chat. Amanda Ammann stellt sich dann Ihren Fragen. Seien Sie also dabei!

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Amanda Ammann (20) studiert in Genf im zweiten Semester internationale Beziehungen. Später will sie für die Uno oder das Rote Kreuz arbeiten. Seit dreieinhalb Jahren ist sie mit Architekturstudent Sebastian (21) zusammen.

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