Linda Fäh: «Ich ärgere mich schon manchmal»

  • Publiziert: 28.01.2010, Aktualisiert: 02.01.2012
  • Von Anna Blume

BENKEN (SG) – Miss Schweiz Linda Fäh über Kritik, Fanpost und Heiratsanträge.

Sie muss in die Fussstapfen der Miss Multikulti treten und sich aus dem Schatten der erfolgreichen Amanda Ammann und des Sonnenscheins Christa Rigozzi lösen. Gar nicht so leicht. Beim «Swiss Award» hiess es beispielsweise, Ex-Miss Rigozzi stehle der aktuellen Miss Schweiz Linda Fäh die Show. Was die 22-Jährige dazu sagt? «Ich ärgere mich schon manchmal über solche Aussagen», gibt sie gegenüber Blick.ch zu. «Vor allem, weil es nicht so gewesen ist. Ich fand, es war ein wunderschöner Abend.»

Zum Glück wird Linda auch mit positiver Kritik überhäuft. «Ich bekomme so nette Briefe, die Leute loben, dass ich einen super Job mache. Seit einem grossen Interview für ein russisches Magazin erhalte ich sogar wöchentlich ein Dutzend Autogrammanfragen aus Russland.» Nur die männlichen Verehrer lassen sich lumpen. Linda schmunzelt: «Ich habe noch keinen einzigen Heiratsantrag bekommen.» Ihre Erklärung? «Ich glaube, weil alle wissen, dass ich einen Freund habe.»

Dejan, Handyverkäufer, seit fünf Jahren an ihrer Seite, sei extrem stolz auf sie. «Mein Erfolg hat ihm einen Schub gegeben, so dass er noch glücklicher ist und das auch mehr zeigen kann.»

Auch Linda ist sehr zufrieden mit dem ersten Drittel ihres Amtsjahres. «Als ich das erste Mal am Flughafen stand, so ganz allein mit meinen riesigen Koffern, habe ich mich ganz schnell wie ein internationales Topmodel gefühlt», schwärmt sie.

So oft, wie sie in die Kamera lächelt, so häufig lässt sie sich auch hinters Mikrofon bitten. Singen ist Lindas Leidenschaft, ihr Markenzeichen. «Das gabs ja schon länger nicht mehr, dass eine Miss Schweiz singt, das ist vielleicht was Spezielles.» Kommt nach der Krone vielleicht eine Karriere bei MusicStar? «Nein, wenn ich das wollte, wäre ich schon lange in die Sendung gegangen. Aber so wie im Moment im Tonstudio zu stehen – das ist doch eine tolle Erfahrung. Ich bin offen für das, was später kommt.»

Was sicher kommt, sind Kinder. Da sind sich Dejan und Linda einig. Wie viele? «Zwei oder drei – sicher keine ganze Fussballmannschaft.»

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