Lindas Nachfolgerin Die neue Miss Schweiz heisst Kerstin Cook

  • Publiziert: 25.09.2010, Aktualisiert: 20.01.2012

ZÜRICH - Linda Fäh ist Vergangenheit. Kerstin Cook (21) aus Kriens LU darf sich die Krone aufsetzen: Eine halbe Britin ist die neue schönste Eidgenossin.

Stahlblaue Augen, makellos weisse Zähne, 180 Zentimeter Körpergrösse und die Traummasse 85-62-91 überzeugten das Publikum: Um 22.24 Uhr stand Kerstin Cook im Theater 11 in Zürich-Oerlikon als neue Miss Schweiz fest.

Die Innerschweizerin ballte die Faust, riss die Arme in die Höhe und kostete ihren Triumph aus. Als Linda Fäh (22) ihrer Nachfolgerin das Krönchen aufsetzte, flossen die Tränen. «Ich bin überglücklich », schluchzte Kerstin. «Mein Herz klopft wie wild!»

Es war ein Herzschlag bei der Miss-Schweiz-Wahl. Beim Showdown standen sich zuletzt die beiden Brünetten Kerstin Cook und Sabrina Guilloud (23) gegenüber. Kriens gegen Genf, glatte gegen gelockte Haare – die Leichtathletin Kerstin hatte den längeren Atem. Mit der Luzernerin setzte sich die Favoritin durch. «Sie war auch meine erste Wahl», meinte Jury- Mitglied und Miss Schweiz 2006 Christa Rigozzi (27) nach der Wahl. Ehrgeizig, eloquent und erfolgreich. «Ich glaube, ich habe wegen meiner Ausstrahlung gewonnen », meinte Kerstin nach der Wahl. Sie wurde nicht nur zur Miss Schweiz, sondern auch zur Miss Photogenic gewählt.

Und so souverän ihr Auftritt vor der Kamera, so sicher waren ihre Antworten in der Fragerunde: «Glaube an dich selbst, dann kommt alles gut», antwortete die selbstbewusste Biologiestudentin bei der Frage nach dem Glauben. Und ob die Liebe oder Karriere für sie wichtiger sei, meinte die englischschweizerische Doppelbürgerin: «Die Liebe. Familie geht über alles!» Ihren Körper hält sie mit Inline-Skating im Schuss. «Jeden Tag» versuche sie Sport zu treiben, sagt sie.

«Nur noch küssen!»

Nach der Wahl hatte nicht nur die neue Miss Schweiz Herzklopfen, sondern auch ihr Freund, der FC-Luzern- Kicker Silvan Büchli (20). Drei Jahre sind die beiden nun schon ein Paar. «Ich will sie jetzt einfach nur noch küssen!», jubelte er nach dem Triumph seiner Schönsten. Den Match gegen St. Gallen verpasste er heute wegen einer Erkältung, sein Team siegte trotzdem. «Ich habe an beiden Orten gewonnen, das ist der Wahnsinn!» Angst vor einer Trennung, wie es im Missenjahr so viele Paare erlebten, hat er nicht: «Ich sehe sie jeden Tag, im schlimmsten Fall in der Zeitung », so der Kicker.

Genau so überwältigt war Mutter Karen: «Ich habe zwar gehofft, dass Kerstin gewinnt. Aber es hatte so schöne Konkurrentinnen. Und Kerstin war am Abend vor der Wahl so nervös, sie hätte sich fast übergeben müssen.» Auch Vater Derek (51) war ganz aufgelöst: «Ich zitterte am ganzen Körper. Für einen Vater ist es ein einmaliges Erlebnis. Ich bin sicher: Kerstin bleibt, wie sie ist. Sie ist so ein bodenständiges Mädchen! »

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