Christa Rigozzi vs. Amanda Ammann Die Ex ist die bessere Miss

  • Publiziert: 24.05.2008, Aktualisiert: 20.01.2012
  • Von Simone Matthieu und Karin El Mais

Christa Rigozzi (25) ist gefragter denn je. Und steht deshalb ihrer Nachfolgerin Amanda Ammann (21) arg in der Sonne.

Arme Amanda Ammann. Was wurde ihr nicht schon alles nachgesagt: «Miss Kompromiss» sei bieder, unscheinbar, habe Hobbit-Füsse und ein Pferdegebiss. Jetzt stiehlt ihr auch noch die Vorgängerin die Show: Die Tessinerin Christa Rigozzi. «Sie ist die bestverdienende Ex-Miss aller Zeiten», sagt Raffy Locher (49) von der Miss-Organisation.

«Ich habe mehr Aufträge denn je», freut sich Christa, die in ihrem Amtsjahr rund eine halbe Million Franken verdiente. Ihre Agenda ist auch die nächsten Monate rappelvoll.

Und die amtierende Schönheitskönigin? An der wichtigen Beldona-Modeschau im Februar, an der die Miss und einige Ex-Missen Dessous präsentierten, machte Amanda neben ihren Vorgängerinnen keine gute Figur. «Ich habe Weihnachtsspeck zugelegt», gesteht sie. Und macht kein Geheimnis daraus, dass die Auftragslage in den letzten Monaten nachgelassen hat.

«Seit Februar ist es ruhiger geworden», so Amanda, die lieber Hosen und Turnschuhe trägt als Abendrobe und High Heels. Vor der TV-Kamera zeigt sie sich schon mal in Jeans, das Zigarettenpäckli in der Gesässtasche.

Missen wird nahegelegt, lieber over- als underdressed zu erscheinen – solange sie die Krone tragen. Danach darf Amanda anziehen, was sie will. Sie strebt ohnehin weder Model-, Moderations- noch Schauspielkarriere an, will ihr Studium beenden und wieder in die Anonymität abtauchen.

Vorher muss sie allerdings noch mal richtig ran. «Ich trainiere zurzeit hart, um für die Miss-Universe-Wahl in Form zu sein», sagt sie. Am 14. Juli will sie vor internationalem Publikum im Bikini besser dastehen als an der Beldona-Show.

Ab 27. September darf sich dann die neue Miss mit Rigozzi messen.

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