So unterschiedlich beschreiben sich Miss und Vize-Miss Die Brave und das Biest

  • Publiziert: 01.12.2006, Aktualisiert: 13.01.2012
  • VON FLAVIA SCHLITTLER

ZÜRICH – Sie sind beide blond, schön und kommen aus dem Tessin. Da hören die Gemeinsamkeiten aber schon auf. In der Rubrik «Bekenntnisse» im «Das Magazin» schwärmte Miss Schweiz Christa Rigozzi (23) letzte Woche vom Träumen, Reisen, Spielen, Lachen. Ihre Bekenntnisse sind brav, dafür romantisch. Vize-Miss Xenia Tchoumitcheva (19) dagegen zeigt in der heutigen Ausgabe ihre wilde Seite. Sie steht auf hemmungslose Leidenschaft, Bier, Geld und Erfolg.

Die Brave: Christas Bekenntnisse

Ich mag leben, nicht überleben.
Ich mag lieben, nicht hassen.
Ich mag gewinnen, nicht verlieren.
Ich mag kämpfen, nicht nachgeben.
Ich mag qualitativ essen, nicht quantitativ.
Ich mag tanzen, nicht sitzen.
Ich mag ehrlich bleiben, nicht stehlen.
Ich mag erinnern, nicht vergessen.
Ich mag reisen, nicht bleiben.
Ich mag beobachten, nicht schauen.
Ich mag zuhören, nicht hören.
Ich mag spielen, nicht scherzen.
Ich mag lachen, nicht lächeln.
Ich mag träumen, nicht erfinden.
Ich mag etwas machen, nicht übertreiben.
Ich mag Chic, nicht Kitsch.
Ich mag das Wahre, nicht das Unwahre.
Gerechtigkeit, nicht Ungerechtigkeit.
Ich mag den Frieden, nicht den Krieg.
Ich mag Sonntag, nicht Montag.
Ich mag Tiere, keine Tierversuche.
Die Gleichheit, nicht die Indifferenz.
Ich mag Ehrlichkeit, nicht Falschheit.
Ich mag weitergehen, nicht fallen.
Ich mag das Leben, nicht den Tod.
Ich mag glauben, nicht hoffen.
Ich mag den Anfang, nicht das Ende.

Das Biest: Xenias Bekenntnisse

Was ich mag: Jung sein. Hemmungslose Leidenschaft. Coole Musik-Videos. Bier. Pfennigabsätze. Um 8 Uhr morgens nach Hause kommen. Süsse Erinnerungen. Mich wie ein Superstar anziehen. Den Duft von parfümierter Creme auf meiner Haut. Mich verlieben und jede Minute nur an ihn denken. Den Erfolg. Das Internet. Die Freiheit. Das konsumistische Zeitalter. Zu denken, dass alles super laufen wird in meinem Leben. Schlafen, ohne den Wecker gestellt zu haben. Geld verdienen. In der Schule gute Noten bekommen. Meine Homies, meine alten Freunde. Sich immer auf die Familie verlassen können. Klugheit. Scharfsinn. Und bei allem: Zweckmässigkeit. Ohne Make-up und in bequemer Kleidung auf die Strasse gehen. Teigwaren mit geriebenem Käse.

Was ich nicht mag: Pickel im Gesicht. Von jemandem abhängig sein. Wenn man mir nicht glaubt. Wenn man nicht an mich glaubt. Früh aufstehen. Todmüde sein. Nicht schlafen dürfen. Krankheiten. Sehnsucht. Angst im Flugzeug vor dem Start. Bezahlen. Fleisch. Eine Sprache nicht verstehen. Von lieben Menschen getrennt sein. Dass ich den Tod nicht verstehe.

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