Wirbel um Linda Fäh Aufstand der Brünetten

ZÜRICH/GENF – Seit mehr als einer Woche sonnt sich Linda Fäh im Rampenlicht. Warum das so ist, wissen ihre Mit-Konkurrentinnen Tamina Schneider, Anne-Sophie Mooser und Ex-Vize-Miss Rekha Datta.

  • Publiziert: 05.10.2009, Aktualisiert: 19.01.2012

Unter den 16 Miss-Schweiz-Kandidatinnen waren bis auf drei allesamt brünett, die Chancen für eine Blondine standen demnach mehr als schlecht. Und doch: Seit mehr als einer Woche amtet Linda Fäh als Miss Schweiz. Blonder gehts nimmer.

Die Drittplatzierte Tamina Schneider spricht gegenüber Blick.ch Klartext: «Weil Linda blond ist, war sie schon vor der Wahl immer in den Medien.» Das Resultat war ein riesiger Fanclub, der ihr schliesslich zur Krone verhalf.

Auch die letztjährige Vize-Miss-Schweiz Rekha Datta glaubt, dass Linda dank ihrer Haarfarbe gewonnen hat. «Meine Favoritin wäre Tamina gewesen. Aber die sah Whitney Toyloy wohl zu ähnlich. Nur zwei Blondinen standen zur Wahl – und prompt gewinnt eine.»

Und prompt ist es auch eine, die nach der Westschweizerin Whitney wieder aus der Deutschschweiz kommt. Darin sieht auch Anne-Sophie Mooser, die es in der Wahlnacht nicht unter die letzten sechs schaffte, den Grund für Lindas Sieg. Blick.ch verrät sie: «Die Deutschschweiz wollte ihre Miss. Da hatte keine andere Kandidatin eine Chance.» Auch glaube sie, dass es eine Fribourgerin, wie sie eine ist, nie bis ganz nach oben schaffen werde, weil der Kanton im Vergleich zu Zürich, Bern oder St. Gallen einfach zu klein sei.

Neidisch aber seien weder Tamina noch Ann-Sophie. «Wir gönnen es Linda von Herzen», sagen sie einhellig. (mky)

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