Arme Whitney hat Irre am Hals

  • Publiziert: 20.12.2008, Aktualisiert: 19.01.2012
  • Von Claudia Schlup

Ausgerechnet Whitney Toyloy (18)! Die süsse Miss Schweiz wird von einer religiösen Fanatikerin bedrängt. Sie wirft ihr schwarze Magie vor.

Worte, die Angst machen: «Ihnen droht eine Bestrafung. Und die wird schwer sein!» Whitney Toyloy (18) ist ins Visier einer religiösen Fanatikerin geraten. In einem Brief, der am Donnerstag bei der amtierenden Miss Schweiz eintraf, macht die Verfasserin der schönen Romande heftige Vorwürfe. Whitneys Vater Dwayne Toyloy (47) zu SonntagsBlick: «Sie bezichtigte unsere Familie der schwarzen Magie und stellte mich als eine Art Guru oder Sektenführer dar.»

Whitney erfuhr in Südafrika, wo sie über eine Woche für Fotoshootings weilte, von der Hassbotschaft. «Das Ganze hat uns schon zu denken gegeben», so Vater Dwayne, der seine Tochter über die Vorwürfe informierte. «Aber wir nehmen die Sache nicht allzu ernst.» Trotzdem: Er stellte die alte Frau, die ihr Schreiben mit vollem Namen unterzeichnet hatte, zur Rede und informierte die Behörden.

«Ein klarer Fall», urteilt Toyloy senior, «die Absenderin ist eine notorische Quenglerin, die nicht mehr ganz bei Trost ist.» Die Frau habe schon unzählige Terrorbriefe verfasst – unter anderem an eine Autowerkstatt, der sie vorwarf, an ihrem Wagen schwarze Magie exerziert zu haben. Anzeige erstatten wollen die Toyloys allerdings nicht. «Wenn sie weitermacht, werden wir uns das aber überlegen», so der Vater.

Als wäre das nicht schon genug Ungemach, erlitt Whitney in ihrer Vorweihnachtsfreude gleich noch einen Dämpfer: Aus Kapstadt kehrte sie am Freitag nämlich allein in die Schweiz zurück. Ihre zwei Koffer, in denen sie alle Kleider, Schuhe und Schminkutensilien hatte, blieben unterwegs auf der Strecke. Bei Swissport in Zürich-Kloten versprach man ihr zwar, die Gepäckstücke am Samstag nach Hause zu liefern.

Aber bis gestern Mittag harrte sie in der elterlichen Wohnung in Yverdon VD vergebens aus. Vergällen liess sich die Miss Schweiz die Adventszeit  aber nicht. Beim gestrigen Auftritt in der SF-Sendung «Happy Day» machte sie jedenfalls schon wieder beste Figur, auch mit fremden Make-up. 

play Optimistin Whitney behält ihre gute Laune. (PD)

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