Amanda Ammann im Chat
Am Montag ab 12:30 begrüssen wir die frisch gekürte Miss Schweiz im Chat. Amanda Ammann stellt sich dann Ihren Fragen. Seien Sie also dabei!
Ich bin überglücklich, ich kann es fast nicht glauben», sagt Amanda Ammann kurz nach 22.30 Uhr. Immer wieder muss sie sich in den Arm kneifen, weil sie ihr Glück nicht fassen kann. Lachend winkt sie ihrer Familie im Publikum zu, als sie von rund 50 Fotografen abgelichtet wird. Amanda kann sich beherrschen, für einmal fliessen ganz wenige Tränen, als die Schönste des Landes erkoren wird.
Nie an ihrem Sieg gezweifelt hat ihr Freund Sebastian (21). «Ich weiss doch ganz genau, dass sie die Schönste ist, meine Amanda ist eine Triple-A-Frau», so der Architekturstudent strahlend. Amanda und Sebastian lernten sich auf dem Pausenplatz kennen. Seit vier Jahren sind sie ein Paar, seit eineinhalb Jahren wohnen sie zusammen in Lausanne. Er glaubt fest an den Fortbestand ihrer Beziehung. Auch wenn er seine Liebste jetzt mit der ganzen Schweiz teilen muss. «Wir gehören zusammen!» Auf eine einsame Insel würde die neue Miss Schweiz denn auch ihren Freund mitnehmen, gestand Amanda noch während der Sendung. «Auf ihn will ich nie mehr verzichten.» Der Kosename für ihn: «Schnugg».
Die Miss Schweiz 2007 studiert in Genf im zweiten Semester Internationale Beziehungen. Die 1,68 grosse Brünette aus Abtwil SG spricht vier Sprachen fliessend und will später für die Uno oder das Rote Kreuz arbeiten. Wäre sie im Ausland, müsste sie allerdings schweren Herzens auf etwas verzichten, das ihr ungeheuer wichtig ist: ihre Familie. «Sie gibt mir Geborgenheit, sie unterstützt mich, sie fängt mich auf, auch wenn es mal nicht so gut läuft», schwärmt die schöne Studentin.
Die Schweiz hat entschieden, die Schweiz hat gewählt. Anpreisen muss sich Amanda ein Jahr lang nicht mehr. Und falls doch, würde in ihrer Kontaktanzeige stehen: «Ich bin eine aufgestellte, offene, herzliche Person, die sehr gerne in der Welt unterwegs ist.» So sagte sie es zu Sven Epiney, der durch die zweieinhalbstündige Show führte.
Wer ist denn diese St. Galler Familie, von der die neue Miss Schweiz immer spricht? Vater Richard (48), von Beruf Sekundarlehrer, spielte zwölf Jahre Spitzeneishockey beim EHC Chur und beim EHC Arosa. «Hätte ich gewusst, dass meine Tochter gewinnen wird, ich hätte mich sorgfältiger gekämmt», sagt er lachend, derweil sich Mutter Romana (41), eine Bankangestellte, die Tränen aus den Augen wischt.
Ihre beiden Schwestern Roxanne (17, schwarzhaarig) und Bianca (10, dunkelblond) sind total glücklich und stolz auf ihre grosse Schwester. «Wir sind begeistert, wollen aber nicht in ihre Fussstapfen treten.» Bianca: «Eine Schönheitskönigin in der Familie reicht.»
Immer eine Strahlefrau
Amandas Schönheit ist kein Zufall. Sie arbeitet hart dafür: «Ich verbringe jeden Tag mindestens eine Stunde im Badezimmer beim Duschen und Schminken.» Ausserdem habe sie einen ausgesprochenen Putzfimmel.
Entsprechend ihrem Namen ging sie mit der Startnummer eins ins Missenrennen und gab diese Position nicht mehr aus der Hand. Im Gegensatz zur dunkelhäutigen Kandidatin Claudia Wambululu (23) hatte sie auch kein Blackout. Die gross gewachsene Zürcherin wusste auf die letzte Frage während Sekunden keine Antwort. Und das während der Entscheidung!
Amanda Ammann blieb auch in dieser Situation eine Strahlefrau. Kein Wunder, ihr geliebter kleiner Hund heisst Sunshine. Futter für ihn wird sie immer kaufen können: Die neue Miss Schweiz dürfte über eine halbe Million Franken verdienen. Ihr Fazit: «Mein Leben hat sich auf einen Schlag verändert.»
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