Melanie, was war da mit dem bösen F-Wort?

  • Aktualisiert am 19.01.2012
  • Von Peter Padrutt

Der Chef der Madrisa Bergbahnen ist sauer auf Melanie Winiger (30). Sie soll an der Talstation ausgeflippt sein – weil sie an der Kasse warten musste.

Letzten Sonntag in Klosters. Über dem Madrisahorn (2828 m) lacht schon die Sonne. Doch vor der Talstation ziehen Wolken auf.

Hans Christian Bernet, Geschäftsführer der Madrisa Bergbahnen: «Wie an jedem schönen Sonntag mussten die Leute etwas anstehen. Ganz normal. Die Gäste nehmen das meist gelassen.»

In der Schlange auch Melanie Winiger – mit Ehemann Stress und Sohn wollte sie auf die Piste.

Doch vor ihr löste eine Skifahrerin eine Wochenkarte. «Das dauert dann manchmal ein bisschen länger», so Bernet weiter. Alles total normal.

Und Melanie Winiger? Bernet: «Ihr ging alles zu langsam. Sie wurde richtig unanständig und benahm sich total daneben.»

Der Fall sei vom Personal an ihn rapportiert worden. «Frau Winiger sprach von Fucking-Zuständen bei uns. Wäre ich an der Kasse gewesen, hätte ich ihr gesagt: Wer sich bei uns wie Harry Hirsch aufführt, der soll lieber im Unterland bleiben! Solche Leute brauchen wir nicht. Selbst Prinz Charles steht bei uns anständig hinten an.»

Melanie Winiger sagt, alles habe sich ganz anders abgespielt. «Ich habe ganz normal eine Tageskarte für mich, meinen Mann und meinen Sohn gelöst. Eine Chinesin brauchte etwas lange am Schalter. Viele motzten – vor allem einer! Aber ich blieb ganz ruhig, habe sogar gelacht. Ich war absolut nicht unanständig.» War etwa alles eine fucking Verwechslung?





Lammesgeduld Keine F-Wörter. Sie sei ganz ruhig angestanden, habe sogar gelacht, sagt Melanie Winiger.- RDB

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