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Den Schweizer Fernsehpreis hat er schon mal auf sicher. Joel Basman (r.) neben Liselotte Pulver und Rainer Maria Salzgeber. (SI)
Zum Interview erscheint er in brauner Lederjacke und Jeans. Die Haare süss zersaust, steckt er sich als Erstes eine Zigarette an. Während er sich lässig an die Bar lehnt, stellt er seinen neuen Film «1000 Ozeane» vor (ab 13. November im Kino).
Joel Basman ist ein Shootingstar. Als solcher reiste er für die Schweiz an die Berlinale, er räumt Preise ab – und er spielt bei grossen Schweizer Kinoproduktionen die Hauptrolle.
Fast wäre es aber gar nicht so weit gekommen: «Ich wollte als Kind Güselmann werden, ich dachte, das sei das Geilste, hinten auf dem Lastwagen zu stehen», grinst er.
Heute hat Joel ganz andere Täume: «Meine Traumrolle? Den Bösewicht in einem James Bond zu spielen.»
Den nächsten Schritt in diese Richtung macht er in drei Wochen: Er zieht nach Berlin. «Die Stadt steckt voller Energie – positiver wie negativer.»
Basmans Umzug steht nicht nur für den nächsten Karriereschritt, sondern auch für die Abnabelung von seinen Eltern. Seine Mutter ist Schweizerin, sein Vater Israeli.
Joel spricht deshalb auch fliessend Hebräisch. Kein Wunder würde der Zürcher gerne einmal in Israel drehen. «In diesem Land passiert so viel, es hat genug Stoff für Geschichten.» In der Schweiz würden Geschichten fürs Kino dagegen oft zu weit weg gesucht.
Sagts und zündet sich die nächste Kippe an. Wie ein ganz Grosser.