Mami meint: «Heidi ist eine verlogene Zwetschge»

  • Publiziert: 21.08.2009, Aktualisiert: 19.01.2012
  • Von Anna Vonhoff und Corinne Landolt
play Ein Bild aus besseren Tagen: Beat Breu und Heidi Stampfli in Oerlikon ZH. (Keystone)

Die Ehe von Beat (51) und Heidi (56) Breu ist futsch. Wegen ihr – sagt er. Wegen seiner Familie – sagt sie. Seine Mutter Helen Breu (78) tröstet ihn. Und lässt kein gutes Haar an ihrer Noch-Schwiegertochter.

Die 167-Tage-Ehe von Beat Breu und Heidi Stampfli. Heimlich geschlossen, öffentlich beendet. Sechs Jahre waren sie ein Liebespaar. Am 5. Dezember heirateten sie. Und jetzt ist alles schon wieder vorbei.

Am 20. Mai zog die neue Frau Breu wieder aus der gemeinsamen Wohnung in Amriswil TG aus. Hinausgedrängt von Beats Familie – so sieht es Heidi: «Die Familie hielt über unsere Beziehung quasi Familienrat.» Vor allem Beat Breus Tochter Denise (24) habe den Vater dazu gedrängt, die Ehefrau wieder zu verlassen (im BLICK).

Doch Heidi Breu-Stampfli hatte eine weitere Gegnerin im Familienkreis: Beats Mutter Helen. Mami Breu ist über das vorzeitige Ende der Ehe gar nicht traurig: «Gut, ist es vorbei. Heidi war nie die Richtige für meinen Sohn», sagt sie zu BLICK in ihrer Wohnung in Speicherschwendi AR. Und dann wird sie deutlich: «Heidi ist eine verlogene Zwetschge!»

«So, jetzt gehörst du mir»

Verlogen findet sie, was Heidi Breu nun in der «Glückspost» über ihre Ehe erzählt: «Kaum waren wir verheiratet», sagt Heidi dort, «war Beat wie ein umgekehrter Handschuh. Über Nacht benahm er sich wie ein Macho. Ganz nach dem Motto: ‹So, jetzt gehörst du mir.›»

Mami Breu sieht das ganz anders: «Die Heidi ist ganz einfach faul. Sie weigerte sich, für meinen Beat zu waschen und zu kochen. Kein Wunder, dass er schon seit Monaten mit seiner Wäsche immer zu mir kommt!»
In ihren Augen ist die Schwiegertochter schlicht zu eitel, um sich um irgendwas im Haushalt zu kümmern: «Nur, wenn sie mit Beat auf eine Gala durfte, dann war sie in
ihrem Element.»

Und Beat Breus Kinder Denise und Marc (19)? Die seien der neuen Ehefrau doch bloss ein Dorn im Auge gewesen, schimpft die Grossmutter: «Marc durfte nicht mal mehr bei den beiden wohnen. Deshalb ist er jetzt bei mir eingezogen.»

«Endlich hat sich mein Beat durchgesetzt»

Inzwischen isst auch der Ex-Radprofi selber wieder bei Mama. Am liebsten Spätzli mit Käsesauce. Nur schlafen geht Beat ins ehemalige Ehenest nach Amriswil. Das soll sich bald ändern: «Ich suche ihm jetzt eine Wohnung hier in Speicherschwendi – aber erst, wenn er geschieden ist», verspricht Helen Breu. Bei der Gemeinde hat sie sich darum bereits nach den Scheidungsmodalitäten erkundigt.

Beat wolle seine Ex nicht mehr zurück. «Er hat der Heidi gesagt: ‹Entweder du kochst, oder du gehst!› Und diesmal setzte er sich durch», sagt seine Mutter voller Stolz. Beat sei ja schon oft genug der «Tscholi» gewesen.

Dass Heidi sich jetzt öffentlich über die Ehe mit Beat so auslasse, dass sie als Erste an die Öffentlichkeit gehe, sei typisch: «Es bestätigt mich in meinem Urteil über sie. Beat hätte die nie heiraten dürfen.» Und dann schüttelt Helen Breu streng den Kopf.

Vielleicht werde jetzt alles besser für ihren Beat. Mami Breu wünscht sich, dass ihr Sohn nun endlich die richtige Frau finde: «Sie muss weder schön noch reich sein. Aber einfach eine liebe – und eine gschaffige.»

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