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Was war geschehen? Vorletzten Sonntag, vier Uhr früh: Fritz Künzli wacht plötzlich auf. Spürt ein starkes Stechen in der Brust. Kriegt kaum mehr Luft. «Mein Herz raste. Ich wusste nicht, wie mir geschah. Ich hatte grosse Atemnot.»
Künzli weckt sofort seine Frau. «Ich wusste, da ist etwas ganz Schlimmes passiert», so Monika Kaelin unter Tränen zu BLICK. «Mein siebter Sinn sagte mir, ich muss ihn sofort in den Notfall bringen. Ich hatte Angst, dass Fritz stirbt.»
«Ich glaubte, ich verliere meinen Fritz»
Kaelin rast mit ihm zur Notfallstation des Lungenzentrums der Privatklinik Hirslanden in Zürich. Künzli: «Ich konnte nicht einmal ein Pyjama einpacken.»
Dann die Schockdiagnose: Beidseitige Lungenembolie! «Ich glaubte, ich verliere meinen Fritz», sagt Kaelin.
Künzli und Kaelin sind seit 35 Jahren zusammen, vor 25 Jahren haben sie geheiratet. «Ich kann mir ein Leben ohne meinen Fritz gar nicht vorstellen, es wäre schrecklich.»
Im Krankenhaus wird Künzli sofort von Notärzten behandelt. Er bekommt Sauerstoff. Sein Blut muss verdünnt werden. Langsam erholt er sich wieder. Jeder neue Tag im Krankenhaus lässt ihn etwas mehr zu Kräften kommen. Vor zwei Tagen endlich Entwarnung: Fritz Künzli darf nach Hause.
Vor lauter Sorge 5 Kilo abgenommen
Doch der Schreck sitzt der Entertainerin noch in den Knochen: «Erst jetzt realisiere ich, wie knapp Fritz dem Tod entronnen ist. Hätte ich ihn nicht geistesgegenwärtig in den Notfall gefahren – ich kann gar nicht daran denken!» Vor lauter Sorge hat die «Prix Walo»-Präsidentin fünf Kilo abgenommen.
Arzt Karl Klingler (53) bestätigt: «Wäre Fritz Künzli zu Hause geblieben, hätte er Minuten später tot sein können.» Künzli ist sich sicher: «Ich werde wieder kerngesund.» Er ist sogar schon wieder zu Spässen aufgelegt: «In der Klinik habe ich auch noch den 100 000er-Service machen lassen.» Seine Monika ergänzt: «Ich bete dafür, dass wir beide gesund bleiben.»