Mausi war ihr Sonnenschein. Nun ist er für immer erloschen.
In Tränen aufgelöst kniet Countrysängerin Suzanne Klee vor ihrem toten Tigerli, streichelt ein letztes Mal über das flauschige Fell. «Ach Mausi, du warst mein Sonnenschein, meine kleine Freundin», sagt sie traurig und drapiert Sonnenblumen um die friedlich ruhende Katze. Dann wird ihr Mausi im Tierkrematorium Nürensdorf ZH eingeäschert.
Unzählige herrenlose Katzen hat die Sängerin, die Büsi auch in Öl malt und sie so millionenfach auf Kaffeerahmdeckeli verewigte, vor dem Tod gerettet. Doch Mausi, von ihr liebevoll auch Schnüge und Zwätschgeli genannt, konnte sie nicht helfen. Wie sie von ihrem Tod erfahren habe, sei unheimlich gewesen. «Nach einem Auftritt in Brissago fuhr ich zur Kirche, wo meine Freundin Nella Martinetti ruht», erzählt sie. Sie habe gerade die Stoffkatze betrachtet, die jemand der grossen Katzenfreundin Nella aufs Grab gelegt habe, als plötzlich die Nachbarin anrief. «Sie war ganz verstört und sagte weinend, dass mein Büseli am Morgen tot auf der Yogamatte lag.»
Auch wenn sich die Dame immer liebevoll um ihre Katze kümmerte, macht sich Suzanne Klee Vorwürfe. «Ich bin endlos traurig darüber, dass sie so alleine sterben musste und ich ihr in ihrer Not nicht helfen konnte. Möglicherweise hatte sie Nierenprobleme, denn sie trank in letzter Zeit sehr viel Wasser», so Klee. Jetzt sei es so leer im Hause. «Mausi folgte mir überall hin, wir sprachen auch oft miteinander oder schauten abends fern. Sie fehlt mir grausam», so Klee mit trauriger Stimme.