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Verliebte Küsse auf der Felseninsel Capri: Carl Hirschmann mit Ex-Freundi Lulu M. (ZVG)
76 Stunden war er in Haft, dann kaufte er sich gegen eine Kaution von 500000 Franken frei: der Milliardärssohn Carl Hirschmann (29). Seither rätseln Freunde und Feinde des Clubbesitzers: Weshalb wurde Carli, Enkel des Jet-Aviation- Gründers Carl W. Hirschmann, festgenommen?
Gerücht jagt Gerücht: Hirschmann habe Frauen zu Sex gezwungen, sie geschlagen, sie heimlich in seinem Zürcher Nobel-Club Saint Germain gefilmt.
BLICK weiss: Am Anfang der Affäre Hirschmann stand eine Ohrfeige.
«Es passierte im Sommer in einer Villa in St-Tropez», sagt ein enger Vertrauter Hirschmanns. Seinen Angaben zufolge weilte Carl mit seiner damaligen Freundin Lulu M.* (19) an der Côte d’Azur.
Eines Tages sei es in der Villa zu einem heftigen Streit zwischen dem Model und dem Erben gekommen. In einem Anfall von Eifersucht habe Lulu Carl Hirschmann heftige Vorwürfe gemacht. Im Streit habe die junge Frau plötzlich ein Küchenmesser in der Hand gehabt. «Carli hat ihr darauf eine Ohrfeige gegeben», weiss der Vertraute.
Später hätten sich die beiden beruhigt. «Ich hörte, sie seien tags darauf sogar zusammen an einer Party gewesen.» Doch wegen des Vorfalles habe sich das Verhältnis etwas abgekühlt.
«Im Oktober hat Lulu dann erfahren, dass Carli in Paris eine andere Frau kennengelernt hat», weiss ein Zürcher Partygänger. Dabei handelt es sich offenbar um das Topmodel Noémi Lenoir (30). «Als Lulu Hirschmann damit konfrontierte, hat er das bestätigt und das Verhältnis für beendet erklärt.»
Aus Polizei-und Justizkreisen hört man, dass Lulu M. aussagte, sie habe mit dem Messer herumgefuchtelt, um bei Hirschmann Aufmerksamkeit zu erregen. Darauf habe er sie ins Gesicht geschlagen. Sie sei zu Boden gefallen und er habe ihr Fusstritte versetzt.
Doch Hirschmann stelle dies in Abrede. Lulu M. sei mit dem Messer auf ihn losgegangen. Um sie abzuwehren, habe er ihr eine Ohrfeige gegeben. In Notwehr. Von Tritten wolle er jedoch nichts wissen.
Medienberater Wigdorovits will nichts Näheres sagen
Carl Hirschmann war gestern für BLICK nicht erreichbar. Seine Kommunikation erledigt seit Freitag Medienberater Sacha Wigdorovits: «Ich kann diese Darstellung nicht dementieren. Doch in Absprache mit dem Staatsanwalt möchte ich nichts Näheres dazu sagen.»
Auch Vertraute von Lulu M. bestätigen einen Teil der Geschichte. «Er hat sie geschlagen, dann hat sie sich getrennt», sagt eine Freundin. «Anzeige hat sie aber eingereicht, weil Carl ein privates Sex-Video besass. Sie hatte Angst, er wolle es veröffentlichen.»
Wie Lulu M. gegenüber der Polizei weiter aussagte, drohte Hirschmann ihr, die Sex-Aufnahmen zu veröffentlichen, wenn das Model ihren Eltern erzähle, dass es den Clubbesitzer weiterhin ab und zu heimlich treffe.
Hirschmann-Berater Sacha Wigdorovits dazu: «Herr Hirschmann hat diese Drohung nie gemacht, und es gibt auch kein Sex-Video.»
Lulu M. war gestern nicht erreichbar. Ihr Stiefvater erklärte, man wolle dazu keine Stellung nehmen.
* Name der Redaktion bekannt