TV-Star Sven Epiney (40) verrät im grossen Reise-Interview, wo er am liebsten Ferien macht und was er schon Schlimmes erlebt hat. Seine heutigen Gäste zeigen im BLICK ihre süssen Kinder-Ferienfotos.
Sie kommen gerade von einem Trip aus Prag. Wie war das Check-in im Flughafen Zürich?
Sven Epiney: Bestens. Mein Koffer war für einmal nicht zu schwer. Es lief alles glatt.
Und wie war es in Prag?
Es war leider gar nicht entspannend. Ich kämpfte mit Symptomen einer Lebensmittelvergiftung mit hartnäckigen Krämpfen und Übelkeit: So beschränkte sich die Aussicht mehr auf das Hotelzimmer als auf die schöne Altstadt. Ich werde künftig immer ein Durchfallmittel im Gepäck haben (lacht). Jetzt geht es mir besser, aber ich muss immer noch ein Antibiotikum schlucken.
In Ihrer heutigen Ausgabe von «Check-in» kämpfen zwei Familien um eine Reise nach Australien. Haben Sie die Reise getestet?
Nein, ich war leider noch nie in Down Under, aber es ist definitiv ganz weit oben auf meiner Wunschreiseliste.
Welches ist denn Ihre Lieblingsferiendestination?
Ich liebe die Abwechslung. Besonders wohl fühlte ich mich auf einer kleinen Malediven-Insel ohne Tennisplätze und Mega-Pools, ohne Happy Hour und Warteschlangen an den Buffets. Klein, aber fein, das ist mein Geheimtipp. Da bekomme ich noch Robinson-Crusoe-Feelings.
Welches ist der ideale Ort für romantische Liebesferien?
Es gibt nichts Schöneres, als an einem milden, spätsommerlichen Tag zu zweit durch die Gässchen Venedigs zu schlendern, die Dogenpaläste zu bestaunen und Lagunenluft zu schnuppern. Den Cappuccino sollte man aber nicht am Markusplatz schlürfen. Nach der Rechnung schäumt man.
Und wo finden Sie Action?
Im New Yorker Stadtteil Soho. Ein tolles Szenepflaster mit einem vielseitigen kulturellen Angebot, diversen Shops und den besten Partys. Auf engem Raum ist dort immer was los.
Was haben Sie immer im Gepäck dabei?
Einen Stromadapter. Ich habe schon erlebt, dass ich im Hotelzimmer den Dreipolstecker meines Laptops nicht in die Buchse bekam und verzweifelt versucht habe, einen der Stöpsel mit Werkzeug rauszuziehen, in der Hoffnung keinen Stromschlag zu erleiden.
Haben Sie ein Ritual, wenn Sie ein Hotelzimmer betreten?
Ja, ich stelle meinen Koffer hin und schmeisse mich mal aufs Bett und prüfe es. Die Matratze ist jedes Mal eine Überraschung. Mal ist sie hart wie ein Brett, oder man versinkt darin. Natürlich kommt dann der Blick aus dem Fenster, um die Aussicht zu bestaunen. Dann lass ich die Dusche kurz laufen. Es ist lästig, wenn man am nächsten Morgen darunter steht und es eiskalt rauströpfelt.
Haben Sie Flugangst?
Nein! Aber ich bin ein hervorragender Therapeut an Bord (lacht). Ich habe schon einige Leute davon abgelenkt, auf das Geräusch von Düsen und Landeklappen zu hören, indem ich sie in beruhigende Gespräche verwickelt habe.
Ihnen war nie mulmig?
Doch schon. Als ich nach dem Eurovision Song Contest aus Baku zurückflog, musste die Maschine in Wien durchstarten, als sie nur noch zehn Meter über dem Boden war. Da flog einiges durch die Kabine. Der Pilot sagte uns, es habe noch ein Flugzeug im Weg gestanden. So ein Manöver müsste ich nicht nochmals erleben.
Müssen Sie im Flughafen Zürich den Pass noch zeigen?
Natürlich, aber in den meisten Fällen winken mich die Schweizer Zöllner mit einem freundlichen Lächeln durch oder sagen mir: «Sie sind ja viel grösser, als ich gedacht habe!»
Wenn Sie zurückdenken an Ihre Kindheit: Welches waren Ihre tollsten Ferien?
Ich erinnere mich gut an meinen Campingurlaub als Zehnjähriger mit der Familie in Spanien. Wir hatten ein Hauszelt ausgeliehen, aber die Anleitung nicht dabei. Das war vielleicht eine Action. Ein Dutzend Menschen halfen, die vielen Stangen zusammenzustecken. Danach war alles genial. Wir haben nach Muscheln getaucht, sie gekocht und gegessen.
Ferien sind auch ein Test für Beziehungen. Wie erleben Sie den Urlaub mit Ihrem Freund?
Natürlich verbringen wir dann noch mehr Zeit zusammen. Aber ob wir die Beziehung im Alltag oder in den Ferien leben – da machen wir keinen Unterschied.
Wie reagieren Sie, wenn ein Liebespaar im Zimmer nebenan stöhnt?
Meine Geduld ist meist grösser als die Ausdauer im Nebenraum. Aber am spannendsten ist es, am nächsten Morgen beim Frühstück zu raten, wer wohl so lautstark war (lacht)!
Was sind Ihre nächsten Ferienziele?
Die Festtage verbringen wir in den Schweizer Bergen. Wir werden mit Familie und Freunden aufs neue Jahr anstossen. Darauf freue ich mich jetzt schon.
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