Buttermeitli Sarina Arnold wird 30 «Ich würde mich auch noch mit 40 für die ‹Vogue› ausziehen»

  • Aktualisiert am 02.01.2012
  • Von Kaye Anthon
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Sarina Arnold feiert morgen Geburtstag! Das Topmodel über Aufträge, Kind und Cremes.

BLICK: Morgen feiern Sie Ihren 30. Geburtstag. Viele Frauen stürzt das in eine Krise. Sie nicht?
Keinesfalls. Im Spiegel sehe ich zwar die ersten Fältchen, aber die beunruhigen mich nicht. Dreissig zu werden ist als Model zwar speziell. Aber ich verheimliche mein Alter nicht. Heute können Models ja auch viel länger arbeiten als früher.

Feiern Sie ein grosses Fest oder im intimen Rahmen?
Ich werde heute Samstag mit meinen besten Freunden fein essen und danach tanzen gehen. Meine Schwiegereltern werden auf meine zweijährige Tochter Felice aufpassen. So kann ich beruhigt feiern.

Haben Sie einen Geburtstags-Wunsch?
Materiell bin ich wunschlos glücklich. Trotzdem freue ich mich auf ein neues «LauraStar»- Bügeleisen. Das schenken mir meine Eltern.

Haben Sie sich Ihre erste Anti-Falten-Creme schon gekauft?
Ach, die benutze ich schon seit mehreren Jahren. Schliesslich muss man ja vorbeugen. Ausserdem trage ich regelmässig eine Augen-Creme – das sollte jede Frau, die sich schminkt.

Was halten Sie von Schönheits-Operationen?
Ich schliesse es nicht aus, aber im Moment kommt es für mich sicher nicht in Frage.

Sie posierten mit 22 Jahren nackt für die «Vogue». Würden Sie das mit 40 erneut tun?
Nacktbilder können sehr schön sein. Unter den richtigen Bedingungen würde ich mich auch mit 40 für die «Vogue» ausziehen. Mit den Jahren und mit den Erfahrungen im Business weiss man mit der Zeit auch genau, welche Bilder geschmackvoll wirken, und wird bezüglich Nackt-Bilder etwas lockerer.

Wie viele Tage arbeiten Sie heute noch?
Ich habe mir ein Limit gesetzt: Maximal zwei Wochen im Monat stehe ich vor der Kamera. Dann passt meine Schwester auf Felice auf. Die andere Hälfte des Monats bin ich exklusiv für meine Tochter da. Ich will schliesslich ein gutes Mami sein.

Würden Sie dafür mit dem Modeln aufhören?
Ursprünglich war das mein Plan. Aufhören, sobald ich schwanger werde. Aber nun mache ich doch weiter. Solange ich so tolle Aufträge erhalte, bleibe ich dabei. Ich liebe meinen Job!

Haben Sie manchmal auch Existenzängste?
Nein. In der heutigen Zeit kann jeder seinen Job verlieren, aber dann tut sich auch meist eine neue Tür auf. Ich hatte das Glück, dass ich in den letzten Jahren etwas auf die Seite legen konnte und wir uns auch ein schönes Zuhause leisten konnten. Wir sind zwei Verdiener in der Familie, mein Mann Raphael ist Immobilienmakler. Ich schaue meiner Zukunft also beruhigt entgegen. Mit dreissig bin ich gelassener als mit 20.

Gibt es für Tochter Felice irgendwann ein Geschwisterchen?
Auf jeden Fall! Wann, ist aber noch nicht klar. Wir nehmen es, wie es kommt. Im Moment geniesse ich meine Felice. Sie ist ein richtiger Schwätzbäse! Vor ein paar Tagen wollte sie mir erzählen, was sie mir zum Geburtstag schenkt. Wenn ich unterwegs bin, habe ich immer ein Stoffbärchen dabei, das nach ihr riecht.

Ihre Tochter kam mit einer Lippen-Gaumen-Spaltung zur Welt. Wie hat sie sich entwickelt?
Sehr gut. Wenn Leute nicht wissen, dass sie diese Spaltung hatte, sehen sie sie gar nicht. Für mich ist Felice das allerschönste Kind auf der ganzen Welt. Aber das ist ja klar als Mami.

Wann fühlen Sie sich geborgen?
Wenn ich in unserem Zuhause bei Zürich bin. Wenn ich meine Liebsten um mich habe.

Sarina Arnoldpo­sierte mit 22 nackt für die «Vogue».

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