Schlecht für das Geschäft Heidi will nicht mehr Breu heissen

  • Aktualisiert am 20.01.2012
  • Von Dominik Hug

Sie ist mit Beat Breu verheiratet. Mit seinem Namen will Heidi Breu künftig aber nicht mehr geschäften.

Jetzt will sie’s aber wissen! Heidi Breus Geschäft mit Lebensberatungen und der Fernheilung von Tieren läuft immer besser, so Heidi. Und dennoch: «Es könnte noch viel besser laufen, wenn ich nicht mehr Breu heissen würde.» Die Noch-Ehefrau von Radlegende Beat Breu (53) hat deshalb beschlossen, sich nicht mehr Heidi Breu zu nennen, sondern nur noch Heidi. Die Kunden hätten skeptisch auf ihren Nachnamen reagiert, erklärt sie: «Der Name Breu ist vorbelastet. Mir wurde gesagt, der Name ist schlecht für das Geschäft. Ich will künftig ohne ihn geschäften.»

Sechs Jahre lang war Heidi mit Beat Breu liiert, 167 Tage davon sogar verheiratet. Vor rund einem Jahr kam es zur Trennung. Heidi versuchte es zuerst mit einer Single-Vermittlungsagentur, seit Juni verdient sie ihr Geld mit Lebensberatungen und Tier-Fernheilungen. Letztere mit Hilfe einer knapp 30 Zentimeter grossen Puppe aus der Migros – sie kostet 25 Franken. Mit diesem «Bäbi» könne sie im Geist Verbindung zu kranken Tieren aufnehmen und sie heilen, so Heidi (BLICK berichtete). Sie hat sogar Inserate aufgegeben, die auf ihre Gabe aufmerksam machen. «Ich bin eine selbstständige Frau, die sich ganz allein ein super Geschäft aufgebaut hat, das auf Diskretion beruht. Darum ist es völlig rechtens, dass es nur nach mir benannt ist», so Heidi voller Stolz.

Eine stolze, selbstbewusste Frau: Heidi verzichtet auf den vorbelasteten Namen Breu – zumindest geschäftlich.- Toini Lindroos

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