Mister Schweiz ist ein Grossverdiener Gut Ding will Weiler haben

  • Publiziert: 08.11.2008, Aktualisiert: 02.01.2012
  • Von Claudia Schlup
play Begehrt Stephan Weiler gilt als unkompliziert und frisch – ein idealer Werbeträger. (ZVG)

Privat muss Stephan Weiler (24) gerade ziemlich untendurch. Beruflich aber läuft es für ihn besser als erwartet. In nur sieben Monaten legte er eine Viertelmillion Franken auf die hohe Kante.

Ein knappes Jahr hat es gewährt, das Liebesglück von Stephan Weiler und seiner Freundin Jasmin Braunwalder (19). Noch im Oktober waren die «Chäferli», wie sie einander zärtlich nannten, zum Liebesurlaub in Rom. Letzte Woche jedoch gaben sie ihre Trennung bekannt.

«Vielleicht habe ich der Beziehung nicht genug Wertschätzung entgegengebracht», gesteht der Mister Schweiz, «das möchte ich künftig besser machen.» Gelitten habe die Liebe vor allem unter seinem vollen Terminkalender. «Ich habe funktioniert wie eine Maschine, kam abends todmüde und ausgelaugt nach Hause», so Weiler.

Schwacher Trost für den 24-Jährigen: Finanziell hat sich der Stress gelohnt. Nach einem guten halben Jahr hatte Weiler schon 250000 Franken verdient; seine Vorgänger Tim Wielandt (34) und Miguel San Juan (30), die es im ganzen Amtsjahr auf «nur» 300000 Franken brachten, waren damit überrundet.

«Einerseits hat das mit der Marke Mister Schweiz zu tun, die von Jahr zu Jahr an Wert gewinnt», sagt Mister-Schweiz-Organisator Urs Brülisauer (37), «anderseits hat Stephan auch seinem professionellen und persönlichen Hintergrund unzählige Aufträge zu verdanken.»

Vor allem in seinem angestammten Berufsfeld ist der Drogist gefragt. Beratungstermine für homöopathische Medikamente, Autogrammstunden in Drogerien – wöchentlich absolviert er einen Marathon von 20 bis 25 Terminen, die im Idealfall jeweils bis zu 2000 Franken einspielen.

Stephan Weiler sei der perfekte Werbeträger, lobt Heinrich Gasser (51), Kommunikationsleiter des Schweizerischen Drogistenverbandes. «Er ist ein unkomplizierter, frischer Mensch. Für uns vermittelt er perfekt, dass man auch auf lustvolle Art Sorge zur Gesundheit tragen kann.»

Nebst Unterstützung aus seiner Branche kann der St. Galler auf einen starken Rückhalt in der Heimat zählen. «Ein Grossteil der Buchungen Stephans kommt aus der Ostschweiz», so Brülisauer.

Renzo Blumenthals Rekordeinnahmen von 420000 Franken im Jahr 2005 wird Stephan Weiler dennoch nur schwerlich toppen. Aber: «Ich bin schon jetzt erfolgreicher, als ich mir je erträumt habe», sagt er zufrieden.  

«Nein, ich bin nicht schwul!»

Seit Sie Single sind, wird wieder über Ihre angebliche Homosexualität gemunkelt.
Stephan Weiler: Wie oft muss ich das noch wiederholen. Nein, ich bin nicht schwul! Hätte ich für ein Altersheim geworben, würde kein Hahn danach krähen.

Sie warben stattdessen für die Schwulenorganisation Pink Cross. Warum?
Weil ich auch Randgruppen vertreten will und für eine tolerante Schweiz einstehe.

Sven Müller sagt, er finde sie sehr attraktiv. Stört Sie dieses Zitat von Mister Gay?
Nein, das ist sein gutes Recht. Aber diese Anziehung beruht nicht auf Gegenseitigkeit. Wenn Sie mich fragen, ob ich gern mit der Schauspielerin Jessica Alba schlafen würde, lautet meine Antwort: ja. Sie würde das umgekehrt wohl auch anders sehen.  
play Ausgeliebt! Jasmin Braunwalder und Stephan Weiler haben sich getrennt. (ZVG)

Top 3

1 Heiss Ronja zeigt ihren Busenbullet
2 Teleboy-Legende Fredy Lienhard (85) totbullet
3 Michelle Hunziker: «Vielleicht heiraten wir in einer Woche»bullet

People Schweiz