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Der japanische Drache ist das neuste Kunstwerk auf dem durchtrainierten Körper von Denise Biellmann.
Exklusiv für BLICK lässt die elffache Weltmeisterin im Eiskunstlauf die Hüllen fallen.
«Ich hatte einen Traum. Darin sah ich mich mit einem schönen, tätowierten Körper. Als ich aufwachte, wusste ich, jetzt lass ich mich stechen», sagt Biellmann. Kurz darauf liess sich die 1995 zur Sportlerin des Jahrhunderts gewählte Eisprinzessin ein orientalisch inspiriertes Fantasiemuster, auch Tribal genannt, um den Bauchnabel tätowieren. «Ich war noch nie so nervös wie vor meinem ersten Tattoo», erinnert sie sich. «Es war für mich schlimmer, als bei einer WM aufs Eis zu gehen.» Nur ein paar Monate später folgte bereits das zweite: «Ich wollte mein Becken mit weichen Linien verschönern. Die Linien verschmelzen mit meinem Körper.»
Vier Tattoos hat sich Biellmann im orientalischen Stil stechen lassen. Alle in einem Studio in Zürich. «Es sind Erinnerungen an Lebensgefühle und -phasen.»
Und die Schmerzen? Für Denise Biellmann sind sie erträglich. «Ich bin durch meinen Sport hart im Nehmen», sagt die 51 Kilo schwere Zürcherin.
Darum will sie sich mit der Nadel noch mehr verschönern lassen. «Ich stehe halt auf Tattoos», sagt die 47-Jährige und lacht. «Die Blüemli auf meinem Arm werden weiter wachsen, auch der Drache erhält vielleicht noch etwas Farbe.»