Advents-Talk mit Moderatorin Mona Vetsch (33) «Für die Kirche sind wir immer zu spät»

  • Aktualisiert am 13.01.2012

Mona Vetsch über ihre Rolle im Krippenspiel, Weihnachts-Rituale und «seichelnde» Gerüche.

So feiere ich Weihnachten: Lautstark mit meinen Geschwistern.

Das ist an Weihnachten tabu: Die Familie beim Singen aufnehmen und im Radio bringen – darf ich nie mehr tun, sonst werde ich enterbt.

Mein Weihnachtsritual: Wir sagen: «Diesmal gehen wir sicher in die Kirche!» – und sind dann doch zu spät dran.

Im Krippenspiel wäre ich: Der Verkehrskadett, der auf dem Kirchenparkplatz die Autos einweist. Da fällt mein schauspielerisches Anti-Talent nicht auf.

Diese Kindheitserinnerung verbinde ich mit Weihnachten: Der seichelnde Geruch in der warmen Stube – ein streunender Kater hatte den Christbaum mit einer Duftnote verziert.

«Oh du fröhliche» denke ich mir: Wenn ich am 24. noch schnell ein paar Gutscheine malen muss, weil ich wieder mal keine Geschenke gepostet habe.

Nach dem Kerzenlöschen sage ich: Darf ich meine eiskalten Füsse unter deine Decke strecken?

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