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Blick: Marc Forster, Sie sind Vater geworden!
Marc Forster: Am 1. Juni kam unsere Tochter Lia Enéa im Paracelsus-Spital Richterswil zur Welt.
Herzliche Gratulation – man sieht Ihnen Ihre Freude an.
(Lacht) Es war der schönste Tag meines Lebens. Meine Freundin Dana und ich, wir sind beide überglücklich. Es ist ein Wahnsinnsgefühl, so ein Baby in der Hand zu halten. Es ist ein super Mädchen, und alle sind gesund.
Sie haben der Welt noch ein zweites Baby geschenkt – Ihren sehr persönlichen Kurzfilm «LX Forty». Man erfährt, dass die Liebe für Sie das Grösste ist.
Früher dachte ich: Weisheit sei die Antwort. Sie sei wichtiger als Güte. Aber ich musste herausfinden, dass es genau umgekehrt ist. Es geht im Leben darum, das Herz gegenüber anderen Menschen zu öffnen. Wenn man stirbt, ist es nicht so wichtig, was man im Leben erreicht hat. Sondern wen man geliebt und wer einen zurückgeliebt hat.
In unserer schnellen Zeit, heisst es im Film überspitzt gesagt, könne man nur noch im Flugzeug oder unter der Bettdecke über solche Dinge nachdenken.
Im Flugzeug ist man nicht erreichbar, man hat Zeit zum Nachdenken. Und früher, während meiner Zeit in New York, gab es auch deprimierende Phasen. Ich verkroch mich manchmal tagelang unter der Decke (lacht). Wird das jetzt die BLICK-Schlagzeile?
Ich denke, im Titel wird eher etwas über Ihre Tochter stehen.
(Lacht) Okay.
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Marc Forster mit Freundin Dana Kohler. (Blick.ch)