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Seit dem 1. Juni ist nichts mehr, wie es war. Hollywood-Regisseur Marc Forster hat die wichtigste Hauptrolle in seinem Leben vergeben: An Tochter Lia Enéa, die im Paracelsus-Spital in Richterswil das Licht der Welt erblickte. «Das erste Mal Vater zu werden, war für mich wie ein Wunder», erzählt der 39-Jährige in der «Schweizer Illustrierte», «man wird sich seines eigenen Lebens bewusster.»
Forster kommt aus dem Schwärmen nicht heraus. «Alles, was sie tut, ist so lieb, herzig, süss und so unschuldig. Dabei ist es für Babys doch gar nicht einfach – sie kommen in diese Welt und müssen sich anpassen.» Er und seine Freundin Dana Kohler (30) hätten sich sehr mit dem Elternwerden befasst – denn man könne ja so viele Fehler machen.
Am liebsten hat Forster seine Tochter ganz eng bei sich, in einem Tuch. «Das ist etwas Grossartiges. Je länger man das Kind bei sich trägt, umso einfacher ist es später für das Kind – es hat dann immer die Wärme und Sicherheit der Eltern in sich», so seine Erziehungstipps.
Viele Freunde und Bekannte haben gratuliert, auch Postkarten von Hollywoodstars flatterten ins Haus. Zum Beispiel von Dustin Hoffman. «Darüber freut man sich sehr. Er ist ein wichtiger Mensch in meinem Leben. Da mein richtiger Vater verstorben ist, kommt Dustin fast einer Vaterfigur gleich», so der Schweizer. (aau)