Witwe wollte angeblich Geld fürs Mitspielen Enthüllt SF-Dok Wahrheit über Rodis Ehe?

Der Film kommt am Sonntag. Die junge Witwe wollte angeblich Geld fürs Mitspielen.

  • Publiziert: 10.05.2012, Aktualisiert: 11.05.2012
  • Von André Häfliger und Peter Padrutt
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Durfte mit Anina nicht über Rodi sprechen: SF-Filmer Hanspeter Bäni.

(ZVG)

Sie ist jung, grazil – und nur schwer fassbar! Sieben Jahre lang war Walter Roderer († 91) mit seiner 60 Jahre jüngeren Grossnichte Anina Stancu verheiratet. Doch auch nach Rodis Tod bleibt die ehemalige Balletttänzerin, die jetzt seine Mil­lionen erbt, ein Mysterium.

Über die 31-jährige Winterthurerin ist nur wenig bekannt: In letzter Zeit lebte sie vor ­allem in Berlin und in der mazedonischen Hauptstadt Skopje. Dort arbeitet sie als Choreografie-­Assis­ten­tin. Anina hat nie lange mit Rodi unter einem Dach gelebt. Immerhin hat sie ihren Gatten in den letzten ­Monaten einige Male besucht.

Die SF-Sendung «Reporter» will am Sonntag (21.40 Uhr) im Dok-Film «Nötzlis Abgang – Walter Roderers letzte Monate» die Beziehung zwischen Rodi und seiner dritten Ehefrau Anina beleuchten.

Dok-Autor Hanspeter Bäni (55) hatte mit Roderers Ex-Frau allerdings kein leichtes Spiel. «Wir haben mehrmals versucht, sie in die Dokumentation miteinzubeziehen. Rodi selber war damit einverstanden», so Bäni zu BLICK. «Aber bei ihr stiessen wir mehr und mehr auf Ablehnung. Dies brachte das Projekt ins Stocken.» Gedreht wurde in Rodis Geburtsstadt St. Gallen und auf dem Friedhof von Illnau ZH, wo seine erste Frau Lenke († 72) ruht. Thematisiert wird aber auch sein geplanter Film «Der grosse Narr», der stark autobiografisch ­geprägt sein sollte. Das Herzstück der Dokumentation hätte aber Rodis Reise mit Anina nach ­Venedig werden sollen. «Anina hatte für den Dreh zugesagt, bekam dann aber kalte Füsse», weiss Ernie Soller (69), Berater des Volksschauspielers. «Rodi war sehr traurig, er hätte seine Frau gerne mal dem Publikum vorgestellt.»

Dok-Autor Bäni schildert, was passierte: «Stückchenweise zog sich Anina aus dem Projekt zurück. Sie stellte immer mehr Bedingungen.» Er habe ihr alle Fragen, die er ihr stellen wollte, im Voraus vorlegen müssen. «Sie strich dann die, die sie nicht haben wollte, wieder raus», so Bäni. Am Schluss hätte er mit ihr nur über Venedig «und kein Wort über Rodi und die Beziehung sprechen dürfen». Zudem sei Anina plötzlich auch «mit Honorarforderungen» gekommen, erinnert er sich. Und: «Wir hätten Reise und Unterkunft bezahlen müssen.» Schliesslich sagte Anina ganz ab.

Doch Bäni will auch ohne Anina Licht in Rodis dritte Ehe bringen. «Wir werden ihre Beziehung nun mit Aussagen aus dem engsten Umfeld von Rodi aufbereiten», sagt er.

In der Kreuz­kirche Zürich findet am Freitag, 18. Mai, 11 Uhr, eine öffent­liche Gedenkfeier statt.

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Beliebteste Kommentare

  • Reto  Müller
    traurig...diese sogenannte 3. ehefrau....traurig was rodi mit seinen millionen macht...nur traurig!
    • 11.05.2012
    • 10
    • 1
  • monika  steimer , au
    also ich würde unter diesen umständen, reicher grossonkel, 60 jahre älter wie ich auch sofort heiraten.natürlich würde ich mich auch sooooo toll um meinen ehemann kümmern wie anina... ...
    • 11.05.2012
    • 8
    • 1

Alle Kommentare (20)

  • Heidi  Keller , Zürich
    eine Scheinehe geht die Oeffentlichkeit schon etwas an,wenn dabei Erbschaftssteuern umgangen werden. Der Gemeinde Illnau zum Beispiel sind beträchtliche Einnahmen entgangen. Mit dem Segen des Gemeindepräsidenten. Zudem ist nicht einmal sicher, dass diese Frau wirklich seine Grossnichte ist. Vielleicht auch ein Fall von Enkelbetrug der üblen Sorte.
    • 12.05.2012
    • 4
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  • Daniela  Marti
    Bäni, es ist nicht alles gratis im Leben. Warum sollte Anina Reise und Unterkunft selbst bezahlen ? Bekommst Du keinen Lohn ?
    • 12.05.2012
    • 1
    • 0
  • Edgar  Spicher , Düdingen
    Ist egal was da war. Das geht nur die beiden etwas an. Behalten wir Rodi in guter Erinnerung an sein Lebenswerk. Aber lasst endlich mal die anderen, vor allem seine Frau Stancu in Ruhe. Es ist wie es ist, und es war wie es war. Die beiden wollten es so und fertig. Es gibt keinen Grund, über diese Sache einen Schmutzfilm zu ziehen. Lassen wir alle die Beteiligten Personen in Ruhe. Ein herzliches Beileid an jene die wirklich um Rodi trauern.
    • 12.05.2012
    • 3
    • 0
    • Josef  Meier
      Sehr gut!!! Da stimme ich voll und ganz zu.
      • 12.05.2012
      • als Kommentar auf Edgar  Spicher , Düdingen
      • 3
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  • Sina  Meier
    Was geht uns Roderers Beziehung mit Frau Stancu an?
    Nichts! Haben sie sich wirklich geliebt oder hat er sie nur ausgenommen? Ist doch egal. Für Herrn Roderer hat es so wie es war gestimmt, sonst hätte er sie nicht geheiratet. Es soll doch jeder vor seiner eigenen Haustüre kehren und die kleinen süssen Gehemnisse die man so im Leben hat für sich selbst geniessen. Frau Stancu hat das schon sehr richtig gemacht. Und Menschen, die sinnbildlich beim Nachbarn durchs Schlüsselloch gucken wollen, wie wohl deren Ehe abläuft, sind eh lächerlich. Das geht nur die zwei etwas an.
    • 12.05.2012
    • 1
    • 0
  • monika  steimer , au
    also ich würde unter diesen umständen, reicher grossonkel, 60 jahre älter wie ich auch sofort heiraten.natürlich würde ich mich auch sooooo toll um meinen ehemann kümmern wie anina... ...
    • 11.05.2012
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