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Das Foto zeigt einen Mann mit Weitsicht. Stramm steht Stefan Dudler hoch über Marseille, blickt in die Ferne. Monika Fasnacht (44) war da noch nicht im Blickfeld des Davosers.
Ende November – also vor wenigen Wochen − warf er beim lüpfigen Davoser Skihüttenplausch «Schneestern» zum ersten Mal ein Auge auf Monika. Marianne Cathomen schunkelte den Winter ein. Und Monika sorgte für Stimmung beim Frühschoppen und Jassen. Die Post ging richtig ab. Spätestens da war es um den 44-Jährigen, der seit 11 Jahren in Davos lebt, geschehen. «Monika hat mir sofort gefallen», schwärmt er. «Dabei schaue ich mir ihre Jass-Sendungen nicht oft an.»
Stefan Dudler ist ein Kleiderschrank – ein trainierter Kampfsportler und Eishockeyaner. Einst spielte er bei Herisau, heute verteidigt er bei der Davoser Plauschmannschaft Victoria Flyers.
Auf der Homepage witzeln seine Mitspieler: «Er grenzt an ein physisches Wunder.» Als Hobbys gibt er «Hockey, Alphütte und Familie» an. Ja, er sei liiert, sagt er. Es gebe auch drei Kinder, welche die Frau in die Partnerschaft brachte. «Sie wusste aber über alles Bescheid», betont er. «Wir haben uns auseinandergelebt.»
Dafür ist er mit Jassfrau Monika umso enger zusammen: «Ich habe sie sehr lieb. Alles ist gegenseitig. Und ich stehe zu hundert Prozent hinter ihr.»
Beruflich ist er Verkaufsleiter in einer Getränkefirma, die den Rötelischnaps vertreibt. «Ich habe den Röteli zu dem gemacht, was er heute ist», sagt Dudler. Mag ihn denn Monika? «Ja, vor allem den weissen.»