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Hirschmann (29) äussert sich in Begleitung seines Sprechers Sascha Wigdorovits (58) im TV erstmals persönlich zur Schlägerei mit Ex-Mister Schweiz Sven Melig im Hotel Dolder.
Was lief da nun aus seiner Sicht, wollte Moderator Markus Gilli wissen. Angefangen hat laut Hirschmann alles mit einer Begegnung im Hotelgang mit Sven Melig, den er gar nicht gekannt habe. «Gute Nacht, ihr Schlampen», habe der zu seinen Begleiterinnen gesagt, so Hirschmann. Dann sei es zu einer «physischen Auseinandersetzung» gekommen, aber «ich weiss nicht mehr, was, wie, wo.»
Hirschmann bleibt vage. Er sei ein junger Mann, «Alkohol und Testosteron» seien im Spiel gewesen.
Den schweren Vorwurf, eine Frau im Zuge der Auseinandersetzung mit einer Stange geschlagen zu haben, weist Hirschmann weit von sich. Das stimme alles nicht. Das zeige schon die Tatsache, dass die herbeigeholte Polizei ihn nicht mal befragt habe in jener Nacht.
Die 32-jährige Englischlehrerin, die Begleiterin von Sven Melig, sagte gestern zu BLICK: «Er schlug mir die Metallstange in den Bauch. Und zwar mit voller Absicht.» Danach hätte er sie noch zweimal ins Gesicht geschlagen.
Hirschmann-Sprecher Wigdorovits betonte im TV-Interview, die Polizei habe keine sichtbaren Verletzungen festgestellt und deswegen von sich aus keine Ambulanz gerufen. Moderator Gilli hielt dagegen, die Frau sei später ins Spital Zollikerberg gefahren worden. Dort hätten die Ärzte «Druckdolenz im Kopf- und Hüftbereich» festgestellt.
Fakt ist: Die Frau hat Anzeige gegen Hirschmann erstattet. Sowohl Hirschmann wie die mutmasslich geschlagene Frau glauben, dass die Auswertung der Videokameras des Hotels ihre Schilderung stützen.
Wie gehts in der Therapie?
Hirschmann sprach am TV auch über seine Therapie. Wie es ihm dabei gehe, wollte Moderator Gilli wissen. Seine Emotionalität sei starken Schwingungen unterworfen, sagte Hirschmann. Das sei genetisch bedingt. «Die Kommunikation der Neuronen in meinem Gehirn müssen mit Medikamenten stabilisiert werden.»
Auf die Frage des Moderators, was er in Zukunft an seinem Verhalten ändern wolle, antwortete Hirschmann: «Gute Frage.» Er zeigte sich zuversichtlich, er habe sein Leben im Griff.