Bschiss bei «The Voice»? So redet sich Sat.1 raus

Trotz des Vertauschens von Marc Amachers Voting-Nummern will der Sender Sat.1 nichts von einem Bschiss beim «The Voice»-Finale wissen.

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Er musste einen Teil seiner Stimmen dem strahlenden Sieger abgeben: Der Brienzer Blues-Musiker Marc Amacher (32) war der grosse Verlierer des Finales von «The Voice of Germany» gestern Abend. Vier Ausnahmetalente hatten es in die Endrunde der deutschen Castingshow von Sat.1 geschafft. 

Während der fast vierstündigen Castingshow konnten die Zuschauer für ihren Favoriten mit der Endziffer 1 bis 4 anrufen, Amacher trug die Endziffer 2. Doch die Grafiken wurden während der Live-Show vertauscht. Amacher stand plötzlich an dritter Stelle. Die Endziffer 3 trug aber sein Konkurrent Tay. So landeten Stimmen, die für Amacher anriefen, irrtümlicherweise auf dem Konto seines deutschen Konkurrenten – der die Show  gewann.

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«Korrekt dargestellt»

Versehen oder Absicht? Auf Twitter schreiben manche von «Verschwörung», andere bezeichnen das Voting als «verwirrend». Dennoch will Sat.1 von Bschiss nichts wissen. «Die Endziffern für das Voting wurden auf der Bühne und in jeder Einblendung korrekt dargestellt», redet sich der Sender gegenüber BLICK raus. Dass Amacher statt auf der zweiten auf der dritten Position gezeigt wurde, hat man hier offenbar übersehen. «Am Ende hat Deutschland Tay Schmedtmann im Halbfinale mit 80,87 und im Finale mit 53,17 Prozent zu ‹The Voice of Germany› gewählt.» Damit lag er nur knapp vor dem Zweitplatzierten Robin.

Das Trio mit Michi Beck und Smudo von den Fantastischen Vier. play
Das Trio mit Michi Beck und Smudo von den Fantastischen Vier. Screenshot Sat1
«Jetzt kann ich meine Flügel aufschlagen»

Marc Amacher begeisterte im Finale von «The Voice of Germany» im Duett mit Emeli Sandé play
Marc Amacher begeisterte im Finale von «The Voice of Germany» im Duett mit Emeli Sandé Screenshot Sat1

Amacher selbst schert sich nicht um die mögliche Voting-Manipulation. «Das isch mer glich!», sagt der Brienzer. Er sei froh, dass er gestern nicht zum Sieger gekürt wurde. «Dass ich nicht gewonnen habe, ist befreiend. Jetzt kann ich meine Flügel aufschlagen. Ich bin froh, kann ich weglaufen und sagen, ‹leckt mich am Arsch›», so Amacher gewohnt lässig. Und: «Ich muss keinen Anweisungen einer Plattenfirma folgen und habe meine Entscheidungsfreiheit zurück.» (meg/kad)

Publiziert am 19.12.2016 | Aktualisiert am 20.12.2016
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15 Kommentare
  • olivia  meierhans 19.12.2016
    Man könnte auch sagen, die Stimmen, welche an Marc gehen sollten, aber an Tay gingen, haben vielleicht Robin den Sieg gekostet. Ich fand Marc gut, aber sein Stil gefällt halt nicht allen, aber Robin fand ich um Welten besser als Tay.
  • Kurt  Häfliger aus Zuerich
    19.12.2016
    Seh ich auch so. Etliche Frauenstimmen waren besser als die Finalisten und bei denen war Amacher klar der Schwächste weil eingeschränkteste.
  • Elvis  Altherr , via Facebook 19.12.2016
    also so langsam sind diese Shows, die in der Dauerschleife laufen und Staffel für Staffel immer gleich aufgebaut sind wirklich ausgelutscht und meines Erachtens könnten man den Schrott abschaffen, da wäre nichts verloren. Gewonnen hat ein Weichspülerbubi der schön brav nach Vorgabe singt und sein Siegerlied ist jetzt schon zum Abschalten
  • Carina  König aus Arbon
    19.12.2016
    The Voice of Germany ist eine britische Erfindung und wird in alle Welt exportiert. Man hat sich an die Vorgaben zu halten, die jedes Jahr härter werden und manchmal ungerecht aussehen. Ich bin aber letztendlich froh, dass Tay gewonnen hat, denn Bourani meinte ja, dass es mal endlich ein Deutscher mit deutschen Texten schaffen sollte (Es heißt ja nicht Voice of Switzerland, Austria oder the world). Da hatte auch der süße Robin keine Chancen.
  • Müller  Rolli aus AG
    19.12.2016
    Habe ich etwas verpasst? Respektive muss man "The Voice of Germany" ansehen? Meine Meinung - Nein. Das selbe mit der Schweizer Ausgabe... Da schaue ich mir lieber eine Blu-ray oder eine DVD an.