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Seit Anatole Taubman als Bösewicht Elvis in «Quantum of Solace» zum Star wurde, reissen sich die Studios um ihn. Und nicht nur sie: Auch um seine Vermarktung in der Schweiz streiten sich derzeit gleich zwei Agenturen.
Eröffnet wurde das Seilziehen per Communiqué: «Wir freuen uns, dass Anatole Taubman ab sofort in allen publizistischen Belangen, die den deutschsprachigen Raum betreffen, ausschliesslich von uns betreut wird», schreibt die Kölner Agentur Deutz am Donnerstag. Nur – davon wusste Taubmans Schweizer Managerin Barbara Ryter (36) nichts.
«Die hätten das nicht kommunizieren dürfen», sagt sie. Taubman werde nach wie vor von ihrer Agentur Contcept betreut. Ryter: «Gemäss unserer Auffassung hat er einen laufenden Vertrag verletzt.»
Die Angelegenheit liegt nun bei den Anwälten. Pikant ist der Streit, weil Ryter für Taubman weit mehr als nur eine PR-Frau ist.
Die ehemalige BLICK-Journalistin hat den zuvor unbekannten Schauspieler vor rund drei Jahren unter Vertrag genommen und aufgebaut. «Man kann sagen, dass ich Anatole in der Schweiz zum Star gemacht habe», sagt sie.
Allerdings: Die Auftritte Taubmans waren nicht immer glücklich. So kritisierte er an der Premiere des neuen 007-Streifens Regisseur Marc Forster (40) – ein absolutes No-Go im Filmgeschäft. Ob sein Wechsel damit zu tun hat?
Während Taubman gestern nicht erreichbar war, gibt sich seine neue Agentur ahnungslos. «Solche Wechsel sind in der Branche üblich», sagt Gitta Deutz. «Wir sehen für Anatole noch sehr viel Potenzial.»
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Begehrt Gleich zwei Agenturen streiten sich um die Vermarktung von Anatole Taubmann in der Schweiz. (RDB)