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Die meist weiblichen Fans erkannten Rahman, als er durch das Einkaufszentrum Kingdom Tower Mall in Riad schlenderte – und stürzten sich mit Umarmungen und Küsschen auf ihn.
Ein Bild der Sünde für die allgegenwärtigen Aufpasser vom «Komitee für die Verbreitung der Tugend und die Vermeidung des Lasters», wie die Religionspolizei in Saudi-Arabien heisst. Sie beobachteten den Vorfall zogen sogleich los, um die Menge auseinanderzutreiben.
Der saudische Popstar Rahman wollte seinen Promi-Status nutzen und begann eine Diskussion mit den Sittenwächtern. Vergebens: Die Religionspolizisten führten ihn aus dem Gebäude und brachten ihn zur Befragung auf eine Polizeiwache.
Rahman ist der Sieger einer arabischen Version des Casting-Formats «Star Academy». Dabei wurden 16 junge Araber – Männer und Frauen – gezeigt, die in einem Haus zusammenleben und gemeinsam Gesangs- und Tanzunterricht nehmen. Die Zuschauer konnten jede Woche einen Kandidaten aus der Sendung wählen, bis der Gewinner feststand.
Zu viel für konservative Geistliche in Saudi-Arabien. Sie kritisierten die Show als «offene Einladung zur Sünde».
Gefährlicher Kontakt mit Fans: Das saudische Pop-Idol Hischam Abdel Rahman wurde von Polizisten abgeführt, als er weibliche Fans in einem Einkaufszentrum herzte.- AP/ARCHIV