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Das ist nicht ihr Jahr. Erst rennt Prinzessein Madeleine der Verlobte davon. Jetzt steht die 28-Jährige mit dem Gesetz auf Kriegsfuss. Allerdings unfreiwillig. Eine kleine Partei, die für die Abschaffung von Steuern kämpft, hat die Blondine auf ihre Kandidatenliste gesetzt. Und das, obwohl sich Mitglieder des Königshauses aus der Politik heraus halten sollen.
Madeleine will ja auch gar nicht. Aber das schwedische Wahlrecht ist tückisch, die Kandidatur rechtens. Laut schwedischem Gesetz kann jede Partei nominieren, wen sie will. Sie muss nicht mal vorher fragen. Die Sprecherin der schwedischen Wahlbehörde erklärt laut «The Local», die Nominierten «können nur über Äusserungen in den Medien deutlich machen, dass sie nicht als Kandidat zur Verfügung stehen».
Das hat das Königshaus getan. Neben Madeleine ist auch Prinz Daniel (36) auf die Liste geraten. Weder die Prinzessin noch Victorias Mann seien informiert oder gefragt worden und beide nicht politisch aktiv, betont eine Sprecherin gemäss «spiegel.de».
Am 19. September wird gewählt. «Die Parteimitglieder, die Prinzessin Madeleine nominiert haben, sagen, sie wäre eine tolle Aussenministerin», so Parteichef Lennart Nyberg. (aau)
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Im Sommer musste Madeleine die Verlobung mit Jonas Bergström lösen. (Keystone)
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