Nationalhymne, Nachfolge, neues Geld Stirbt die Queen, wird alles anders

Mit ihren 90 Jahren ist die Queen längst nicht mehr die Jüngste. Trotzdem hält sie sich wacker als Oberhaupt der Briten. Wenn sie nicht mehr ist, muss sich ihr Volk an einige Änderungen gewöhnen.

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Lange bangte das britische Volk: Weil eine schwere Erkältung sie ans Bett fesselte, verpasste Queen Elizabeth II. (90) den Gottesdienst am ersten Weihnachtstag und den Neujahrsgottesdienst – zum ersten Mal in 28 Jahren. Kein Wunder, fürchten ihre Untertanen um die sonst so pflichtbewusste Monarchin.

Laut dem Palast geht es ihr mittlerweile zwar wieder besser, aber die Sorge bleibt. Viele kennen schlicht kein Leben ohne die Queen, die bei ihrer Krönung 1953 schwor: Solange sie lebe, wolle sie ihrem Volk dienen. Aber was passiert, wenn sie tatsächlich stirbt?

Wer wird ihr Nachfolger?

Laut britischen Medien hängt das ganz davon ab, wie und wann das passiert. Wäre es mitten in der Nacht, würde das Volk erst am Morgen danach davon erfahren. Die Fahnen im Land würden auf halbmast hängen und die Queen wird während zwölf Tagen öffentlich aufgebahrt, bevor sie beerdigt wird.

Währenddessen wird entschieden, wer ihr Nachfolger wird. Aller Wahrscheinlichkeit nach ist es ihr Erstgeborener: Prinz Charles (68). Dessen Frau Camilla, Herzogin von Cornwall (69), wird dann aber nicht Königin, sondern «Ihre königliche Hoheit, die Prinzengemahlin», wie es auf der Homepage von Prinz Charles heisst.

Bis zu seiner Krönung kann aber viel Zeit vergehen. Als König George VI. (†56), der Vater der Queen, am 6. Februar 1952 starb, musste sie 16 Monate warten, bevor sie offiziell den Thron besteigen konnte.

Wird Prinz Charles übergangen?

Schon lange gibt es Gerüchte, dass Charles übergangen werden soll, damit Prinz William (34) König wird. Das ist zwar möglich, allerdings eher unwahrscheinlich. Bereits in der Vergangenheit liess der Palast verlauten, dass man William und Herzogin Kate (34) genug Zeit für ihre Familie geben wolle, bevor diese grosse Pflicht ruft.

Ausserdem müssten die Gesetze zur Nachfolge geändert und durch die Parlamente der Commonwealth-Staaten bestätigt werden, in denen die Queen auch Staatsoberhaupt ist. Dazu gehören unter anderem Australien und Kanada.

Milliarden gehen verloren

Wenn feststeht, wer das neue Oberhaupt der Briten wird, ändert sich einiges: In der Nationalhymne singt man nicht mehr «God Save the Queen», sondern «God Save the King». Dazu werden neue Münzen und Geldscheine gedruckt, auf denen der neue Monarch zu sehen ist. Laut dem «Mirror» liegen der britischen Zentralbank bereits Motive von Prinz Charles vor.

Bevor das Geld in Umlauf kommt, wird die britische Wirtschaft wohl zuerst Milliarden verlieren. Während der zwölf Tage bis zum Begräbnis der Queen kommt das Vereinigte Königreich zum Stillstand. Die BBC wird keine Comedy Shows ausstrahlen und die Börsen und Banken werden am Tag der Beerdigung schliessen.

Bereits der Tod von Prinzessin Diana (†36) löste 1997 eine Welle der Bestürzung aus. Der Tod der Queen wird wohl aber ein ganz neues Level der Trauer erreichen. Keine Monarchin der britischen Geschichte war länger auf dem Thron und niemand war wohl so pflichtbewusst, wie sie. (kyn)

Publiziert am 06.01.2017 | Aktualisiert am 13.01.2017
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