LONDON - Gestern feierte der im Wachkoma liegende niederländische Prinz Friso seinen 44. Geburtstag und schenkte seiner Familie mit ersten Anzeichen auf Berührungen neue Hoffnung.
Hoffnung für die niederländische Königsfamilie. Nach dem schweren Ski-Unfall von Prinz Friso (44) am 17. Februar in Lech am Arlberg gibt es pünktlich zu seinem 44. Geburtstag am 25. September anscheinend gute Nachrichten.
In einem niederländischen Fernseh-Interview erzählte nun Erzbischof Desmond Tutu (80), ein enger Vertrauter von Frisos Frau Mabel (44), der Prinz hätte Regungen in seinem Wachkoma gezeigt. Mabel soll ihn kürzlich aus dem «Wellington Hospital» in London angerufen und erzählt haben, dass sich ihr Mann bewegt habe, als sie ihn küsste. «Es ist so schwierig. Ich bete und versuche regelmässig mit ihr zu reden, damit sie weiss, dass wir sie lieben», berichtete der Erzbischof in der Sendung «College Tour».
In einem zweiten TV-Auftritt erzählte der Erzbischof dann noch folgendes: Laut Mabel habe Friso sogar die Augen geöffnet und gelächelt, als sie ihn begrüsste. Danach sei der Prinz aber wieder ins Koma gefallen.
Seit bereits sieben Monaten liegt der Sohn von Königin Beatrix (74) mit schweren Hirnschäden im Koma. Beim Skifahren in Österreich wurde er von einer Lawine begraben. 25 Minuten lag Friso daraufhin ohne Sauerstoff unter der Schneedecke. 50 Minuten brauchten die Rettungskräfte, um ihn zu reanimieren. (jut)
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