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Von seinem Vater Prinz Philip, dem Gemahl der Königin, sind sich die Briten ja schon einiges an unverfrorenen Geplapper gewöhnt. Jetzt hat aber offenbar auch Prinz Andrew, der zweitälteste Sohn der Queen sein – wohl vererbtes – Talent zum Geschwafel entdeckt.
Die Boni für Banker seien im Allgemeinen gesehen «winzig» und ein leichtes Angriffsziel, sagte Andrew heute in einem Interview mit der Zeitung «Daily Telegraph». Und nahm dabei die Abzocker in Nadelstreifen zünftig in Schutz.
Zwar müsse man gegen Exzesse vorgehen, «aber man darf das Kind nicht mit dem Bade ausschütten»: «Ich will die Bank- und Finanzbranche nicht dämonisieren», sagte Andrew.
Und wenn erschon mal eine Lanze für Reiche und Gierige bricht dann gleich richtig. Auch reiche Steuerflüchtlinge, die auf den britischen Inseln ihr Vermögen vor den Steuerfahndern verstecken wollen können auf sein Wohlwollen setzen: Der Prinz warnte davor, Steuerschlupflöcher für diese Menschen zu stopfen.
Das könnte dem Land langfristig auch schaden. Der 49-Jährige ist Handels- und Investitionsrepräsentant für das Königreich. (SDA/bih)
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Ein Herz für Banker und Steuerflüchtlinge: Prinz Andrew. (AP)